Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1895
- Date
- 1895-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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5 לה משמי׳ דרבא; Sucka 69a: במורא מחני להא שמצתא בהאי לישנא בפומבדית׳ מתני; Megüla 18b B. Batra 152b Aboda Sara 38a 75a Synhedrin 24b Chullin 37 b Nidda 44b: במורא מתנו הכי בפומבדיתא מתנו הכי!); Bechorot 36b: במורא מתנו כלישנ׳ בתרא כפומבדית׳ כלשון קמא; (Pes. 104a nach einer Lesart in Dikd. Sofr.: ופומבדיתאי מתנו). Sucka 17 b: במורא אמרי להא שמעתא בהאי לישנא בנהרדעא מתנו; Gittin 35a: במורא מתנו הכי בנהרדפא מתנו הכי; Ketubot 6a: ♦.בבי רב אמרי.. בנהרדעא אמרי.. אמר רב נחמן בר יצחק וסימניך; (Berach. 50a: מהרבלאי מתני איפה; synh. 17b: נהרבלאי מתנו רמי בר ברבי ף; *Sebachim 55b3) Chullin 68b במערבא מתני [מתנו] הכי. Es ist leicht einzusehen, warum wir im Talmud von den Autoren der zweiten Generation der Amoräer, obschon ihre Relationen von einander abwichen, die Ausdrucksweise: רב♦♦♦ מתני Aua A. Sara 19 a: אמר לחו רב חסדא לרבנן ♦ . כל הלומד תורד, 0רב אחד אינו רוא׳ סימן ברבה לעולם ... אמר לחו חני מילי מברא אבל נמרא מרב אחד עדיף כי חיכי דלא ליפלונלישני (cf. Erub. 53a und Chagiga 10a: אפילו מתלמוד לתלמוד'; B. Mezia 85a) könnte man entnehmen, dass die Sebara zur Zeit der früheren Amoräer dem Talmud nicht einverleibt war, später dürfte jedoch vielfach die סבדא im Talmud Aufnahme gefunden haben. Allerdings könnte so manche im babyl. Talmud befindliche Sebara von den Saboräern hinzugefügt worden sein, cf. Epist. S. 26. Diesen Namen führten sie aber wahrscheinlich daher, weil sie nach Abschluss des Talmuds sich nur noch mit dessen Erläuterung, der Sebara, befassten, ohne die Gemara fortzusetzen und den Talmud sonderlich zu bereichern. Gelegentlich mag bemerkt werden, dass die Angabe, die Epoche der Saboräer habe bis zum Jahre 4449 der Schöpfungsära hinabgereicht, darauf zurückzuführen sein dürfte, dass man sich mit dem Ende des ersten Jahrtausends der seiencidischen Aera, das zugleich das Sterbejahr des Oberhauptes der Suranischen Hochschule, R. Schaschna, war, die Epoche der Saboräer abgeschlossen dachte. Eine durch ein einschneidendes historisches oder literarisches Ereigniss begründete Grenzlinie zwischen den letzten Saboräern und den ersten Geonim, deren Thätigkeit füglich eine gleiche war (cf. Mein, Einl. zu Abot f. 16 a), konnte wohl nicht gezogen werden. Jedenfalls aber dürfte die Angabe, dass diese Epoche mehrere Generationen hinab währte, berechtigt sein. ג) Die verschiedene Schreibweise in den einzelnen Stellen mag hier unbeachtet bleiben. 0) Das an dieser Stelle enthaltene, vielleicht älteste uns bekannte Yerzeichniss talmudisch-isagogischen Inhalts (cf. Baba Mezia 85 b) dürfte auf talmudische Aussprüche oder Redaktionen Bezug nehmen, die wir nicht besitzen. 8) Auf die mit einem Sternchen versehenen Stellen bin ich von einem meiner Kipder aufmerksam gemacht worden. Auf eine vollständige Aufzählung erhebe ich keinen Anspruch.