Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1894
- Date
- 1894-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
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32 Abraham Ibn JSara. 4. Was darf ich sagen noch? — Oh meiner Sünde doch Geschah mir das, was mich bedrückt. Hat meines Gottes Wort, der mir ist Macht und Hort, Doch Unheil über mich geschickt! Auf wen hoff’ ich mit Grund, was nützt das Wort im Mund, Da eig’ne Schuld mich hat berückt? — Heiss wogt und wallt mein Herz vor innerlichem Schmerz Ob meiner Seele, wahnbestrickt. Da sie aus ihrem Land, des Sehnens Ziel und Band, Zum Sündenland ward weit entrückt, Und ganz beschämt sich zeigt und lieber duldend schweigt Vom Ungemach, das sie erblickt. Doch mit dem Weh und Gram, den sie zu Herzen nahm, Hofft sie auf Gottes Huld, bedrückt, — Dass er sie mache frei von Drang und Sklaverei, Er, dessen Eittig schützend nickt. In finstern Kerkers Nacht, so oft sie sein gedacht, Lebt’ auf sie neu, durch ihn beglückt. Nur presst ihr Thränen reich auf ihre Wange bleich Die Magdhand8, die den Bogen zückt Und zielt gar sehr geschickt, bis Gottes Auge blickt Hernieder mild vom Himmelsbogen. Mein Aug’, ach, ohne Mass stürzt nieder Wasserwogen. מד, אק כי למען חטאתי זאת היתד ומאלי1 צור חילי רעה אלי כלתה למי אשבר ומה אדבר 65 והכל ידי עש'תה »י חם לבי בתוך רךבי על־ נפשי אשר פותה ומארצה מהוו חפצה •־ ־־ : T : V : T לארץ טמאה גלתה ונבלמד, ונאלמה T T V:V: T T : ‘ t 75 לספר תלאות ו־אתה ועם־־כאבה בלבבה" לחםךי2 צוךה קרתה לצוות פדות מעבדות כי־בצל כנפיו’הסתה 80 בבית כלאים בכל־עת אם■ זכרה שמו או וזיתה י¬¬ דיו בכיה עלי לחיה"4 ביד אמה אשר רןשתה מאד תורד,5 עדי» ירא 5« יי משמים7 [עיני עיני וגו׳] 20. Yerheissuiig ewiger Liebe (grösstentheils ungedruckt), Aha bah für den Sabbat des Chanuckafestes oder des Wochenabschnittes בהעלותך nach cod. Adler B in London (B) und cod. 576 der Berliner kön. Bibi. (Berl.). Die ersten zwei Strophen sind in תפלת ישרים p. 264 b als Pismon für das Minchahgebei des Torahfreudenfestes gedruckt. — Auf zwei Eingangszeilen mit dem Reime 2 A folgen fünf vierzeilige Strophen mit dem Reime 3 a A, 3 b A u. s. w, und dem Akrostich אברהם. Jede Zeile hat acht Silben. Fez, Geburtsort des Dichters und Sprachforschers Moseh b. Abraham Alfasi (bei Pinsker, Likkute Jcadmoniot p. TD Z. 5 v. unten, wo der Käme דלעא geschrieben ist). 1)ואילי n. — 2) לחסד e. — 3) אז היתה an. — 4) Kach Kigi. 1, 2. — 5) תירא an. — 6) עך a. — 7) KLgl. 3, 50. — 8) Die Magd ist Hagar, die Mutter Ismaels (1 Mos. 16, 1. 15), des Bogenschützen (1 Mos. 21, 20), den viele arabische Stämme als ihren Ahn betrachten. Hagar und Ismael sind daher in der gottesdienstlichen Poesie übliche Bezeichnungen für die Bekenner des von den Arabern ausgegangenen Islam (Zunz, Synagogale Poe9ie S. 447). Vgl. oben S. 6 A. 14.