Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1894
- Date
- 1894-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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4 Abrähcm Ibn Esra. (Bd. I s. 8). nämlich für יתד ותנועה ויתד ושתי תנועות an. In dem Anhänge שקל הקדש ZU Ihn Jaehja’s לשון למודים S.• 59a (unpaginirt) wird das Stück irrthümlicli dem Salomo Ihn Gabirol zugeschrieben; Lippman in den Nachträgen zii Zachot 10b folgt diesem Irrthume, der durch das Akrostich אבדם hinreichend widerlegt wird. Fürwahr, du bist ein wahrer Gott. Ob auch mein Auge nie dich schaut. Doch seh’ ich dich zu jeder Zeit, da reich dein Gut mir niederthaut. Noch lange eh’ ich dich erkannt, hast Gnaden du mir angethan. Gedachtest mein bis jetzt, da ich vergäss dein ach! oft unerbaut, Ja willst du doch nur wohl mir thun und keinen Lohn dafür empfahn. Und ob dein Nam’ auch sehr hoch ragt: ich finde dich mir nah und traut. Mich freut dein heilig Wort, wie sich der Bräutigam erfreut der Braut. Ich rufe meines Lebens Gott, so oft zu dir ich rufe laut. אמת אל אמת אתה ואם־לאךאיתיך ואולם ברב טובף■ בכל־ עת הזיתי- בפזו־ם ידעתיך חסדים גמלתני ועד־כד, זכרתני וכמה נשיתיף־ 5 ךצו:ןי להיטיב לי כלי קחתך שיכר ונשיגב מאד שמף־ ורךוב מצאתיף־ משושי בדתיף כחתן עלי כלה ואקרא לאל חיי1 בעתות ר!ךאתיף Nach be m e r k u n g. In meinem Codex Jaclija, einem Geschenke meines Freundes Prof. Kaufmann, S. 14 und S. 86 findet sich das vorstehende Gedicht zwei Mal handschriftlich mit folgender Fassung des Y. 5: רצונך להיטיב לי בהל לב קראתיך; Y. 7 lautet: מרומים גבוהים לא יכילון כבודך und v 8: ומהר עניתני בטרם קי־אתיך• Diese erheblichen, in V. 5 und 7 auch nicht vortheilhaften Abweichungen scheinen von späterer Hand herzurühren, und zwar in Y. 5 und 7 zur Herstellung des irrtümlicherweise vermissten Durchgangsreimes, wobei Y. 3 übersehen worden ist; in Y. 8 aber scheint der ursprüngliche Wortlaut nicht richtig verstanden und wegen der vermeintlichen Tautologie eine Aenderung für nothwendig gehalten worden zu sein. 4. Die Seele alles Lebenden, Moeharach (מחרך) oder Einleitung zum Nischmat-Gebeto (רשות לנשמת) für das Schlussfest aus שבחי אלהים. Gran 1884 S. 108 (0) mit Vergleichung und Benutzung des römischen Machsor cd. Eimini 262a (Bi) und ed. Venedig ה׳ שמן Bd. II S. 300a (V), ferner der Anführungen bei Zunz, Literaturgeschichte S. 209 Nr. 14 (Z), Geiger’s נטעי נעמנים S. 21 (G). דדמת אש ed. Breslau 1799 (B) und Machsor Italiani II 281b (J). — Auf einen zweizeiligen Eingang folgen zwTölf Strophen ans je vier fünfsilbigen Zeilen, von denen die ersten drei in jeder Strophe ihren eigenen Beim haben, die vierte aber in allen Strophen mit dem Worte חי schliesst, wie die zwei Zeilen des Einganges. Die elf ersten Strophen. haben das Akrostich אברהם בן עזרה, die zwölfte bildet den zum Nischmat-Gebete überleitenden Schluss. Das Gedicht wird in der Uebersclirift auch als Mustagäb (מסתגאב) bezeichnet, was nach Zunz (Zeitung des Judenthums II S. 290) ״die Variation eines Thema’s‘‘ bedeutet, 1) Ps. 42, 9.