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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1891-01-01 · 1891 · page 63

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1891
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 63)
Language
German
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Für Kenner t^nä der^ Belgier Scliaar! b) Nachtrag״ zu S. 144: 82 a. Segensgruss zum Einzüge eines Rabbiners und Sehulhauptes aus eod. 1986 Neubauer (Pococke 742 Uri 498) in Oxford, früher fehlerhaft abgedruckt, nach einer Handschrift B. Goldberg’s, in הצופה להמגיד Jahrgang II No. 10 (G), mir aber durch die Güte des Herrn Sal. Scheehter (S) genau aus der Handschrift copirt, mit der Ueberschrift: עוד לו מרובע ופשופו בשבח רבנו שלמה יצחקי דל; voran nämlich geht das. das Gedicht (ob. S. 200 No. 91) mit der Aufschrift להראב״ע. Ueber den Yf. und den Gefeierten s. unten mein Nachwort! Yersmaass 2 a (S. 7): ארבע תנועות וארבע תנועות. 1. Ein Stern in Glanzespracht Trat auf im Frankenland, Rückt an mit Heeresmacht Zur Stadt im Stromverband 8. 2. Willkommen sei uns er Nebst seiner Schüler Heer9, Ob Sinai10 ihn her Ob Zin11 ihn uns gesandt! 3. Yon Salomo belehrt, Yon Moseh’s Geist genährt12, Wie Samuel verehrt Kam er aus Ramali’s Land 13. בובב דרך מצרפתה1 מחנה' ערך טלץטבתה2 5 עלום בואר m* וצבאו : T <8פיני או מצך אתה4 . מאיתיאל5 #«וקותיאל6 בא בעמואל *מרמתה7 ״ T T T 1) In 1 Kön. 17, 9 bezeichnet die Endung die Richtung wohin; hier wird dieselbe, ebenso wie in Z. 12 u. 24, des Reimes wegen pleonastisch gebraucht, wie denn auch IE selbst zu Hab. 1, 9 und zu Ps. 3, 3 diesen Pleonasmus in Schutz nimmt. Im Mittelalter wurde צרפת , das auch Obad. Y. 20 vorkommt, als Bezeichnung für Nordfrankreich gebraucht. — 2) Nach 4 Mos. 33, 33 f eine Lagerstätte Israels in der Wüste; nach 5 Mos. 10,7 ״ein Land der Wasserbäche“, hier, wie es scheint, übertragen aufTroyes, den Stammsitz reich strömender Belehrung in Bibel und Talmud seit Raschi. — יטבתא S; ישרתה G. — 3) מציון G, — 4) Wie 5 Mos. 33, 2; אתא S. — 5) Der Name איתיאל in Spr. 30,1 wurde von Vielen als ein Beiname des weisen Königs Salomo aufgefasst. — 6) Dieser Name aus 1 Chr. 4,18 wird in der gottesdienstlichen Poesie des Mittelalters nach bab. MegilL 13 a und Wajilra rabb. Cap. 1 für Moseh gebraucht. — 7) Nach 1 Sam. 7,17; wo jedoch die Endung die Richtung wohin ausdrückt, während dieselbe hier pleonastisch wie in Z. 2 und 24 gebraucht wird (vgl. עולה עולתה). TJehrigens war Ramah eine auch sonst vorkommende biblische Umlautung der französischen Stadt Rameru, wie denn auch שמואל תרמתי als witzige Bezeichnung desR. Samuel b. Meir aus Rameru im אבן העזר des Elieser b. Na tan toi. 143 d vorkommt. — 8) S. Anm. 2. — 9) Hiernach ist das vorliegende Gedicht ein Gruse an einen berühmten Lehrer, der mit einem grossen Gefolge von Schülern in seinen Räbbinatssitz einzieht. — 10) Die Offenbarungsstätte (2 Mos. 19,11 ff) als Vertreterin der Vollständigkeit und Sicherheit gottgelehrten Wissens. Zum Ausdrucke vgl. lab. KiddnscMm 20 b אמר ר׳ יוסף דרשינהו ר׳ נחמן להני קראי כסיני und die in den nächstfolgenden Anm. angeführten Talmudstellen. — u) Erinnert an מי מריבת קדש מדבר צן (5 Mos. 32, 51) in dem Sinne geistiger Kämpfe bei der Erörterung gesetzlicher Prägen. Hiernach erinnert die Zusammenstellung hier auch an bäb.B&rach. 64 a und Hwajoi 14 a, woR. Joseph ״Sinai“ im Hinblick auf den Umfang seiner Gelehrsamkeit, und sein Zeitgenosse Rabb ah ״Entwurzler der Berge“ wegen seines Scharfsinnes genannt wird. — Der gefeierte Meister, scheint der Dichter sagen 2u woUen, könnte ebenso vom Sinai herkommen wie von der Quelle der Streitbaren, da er ebenso gelehrt wie schlagfertig in der Discussion ist und in seiner Person den Vorzug R. Josephs und den des Rabbah vereinigt. — 12) Des Sinn ist wohl: Der Meister ist zugleich weise und gelehrt* ein Denker und ein Gesetzeskundiger, Auch kann auf Salomo b. Isaak (Raschi), einen zweiten Moseh an Gottesgelehrtheit, angespielt worden sein* inwiefern derselbe als der Lehrer des hier Gefeierten zu decken wäre. — 13) Wie der Prophet Samuel . - 30 ׳■־ : ' . ■ ' ~ ' - ■י'

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