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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1891-01-01 · 1891 · page 60

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1891
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 60)
Language
German
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-•׳־W' '■"v<" ׳' ■ ־־ '־ ■!£'r ־:v*׳ י;<־■׳:■־•: י־׳'■;׳ <׳׳;:: ■;*• ־;•/־ •־v- י־• Zwei Engel seiner,Gfite licht e^blmkeii; ^6ל£בים «לי*$Ö '5 : Davon hat ©r den einen deiner Linken, האדוד עלי שמאלך Den zweiten deinerEechtenangereibt. על״ימינך % Sie steigen zu der Himmelssphären Höhen s, Wie Jupiter nebst Saturn da anzusehen* * * 4. Und Ein Haupt haben beide sich er sehen 5, Bestellt, was falsch, was wahr sei, zu verstehen 6. Sie zeugen dir ins Antlitz jederzeit. בגלגלני] רום ני]רומו לצדק1 עם־־שבתי דמו T “ : - I V V : 10 וראש אחד להם שמו2 T V T T V i ועל־שקר ואמת קמו * T V v: V I V V •: ־ ויזם יעידו בפנייך '3. Ihr hochgewölbter Sitz hat seine Pforten7 Mit Tag und Nacht nicht festgeschlossnen Borten8. Sie schreiben griffellos und nicht mit Worten, Ob Pinsterniss, ob Licht sei aller Orten 9. Doch birg die Zunge dir vor Irrthums Leid10! 4. Sie spielen die Verräther bei den Leuten, Zu zeigen ihnen alle Heimlichkeiten 11. Dabei sind sie die Klügsteu nicht zu Zeiten12; Sind sichtbar zwar und nackt nach allen Seiten, Doch hüllt sie deinem Blick Verborgenheit13. 5. Sie haben beide gleiches Maass und Leben14 Und wenn erst Thiere ihren Puss erheben, רקיעי זבולם בשערים •T : * T : ~ 1• : יום ולילה לא נסגרים : ־ : T : T• 8! בלי־עט כותבים בלי־דברים בעת מחשכים ועת אורים נצור מכל־רע לשונך הולכי רכיל ביקומים לגלות להם נעלמים ■ : "־ V T ~:־ T 20 ואינם חכמים מחכמים ־ - י י ־ ז¬ והם נראים גם־עירמים * ־ ־ ״ ~ \ ונעלמו מעיניך : V V : ״ - I V מדה אחת לשניהם T ׳ ׳ : ־• V ובשאת ®)חיות רגליהם ״ : ייי ־י; ״• v .1) בצדק L in unrichtiger Construction. — 2) JJachHos. 2, 2. — 3) ”Wie die Gottesengel vom Himmel nieder zur Erde und von der Erde zum Himmel emporsteigen (1 Mos. 28,12), so erheben auch jene zwei, die als himmlische Gaben dem Menschen verliehen worden sind, sich zum Himmel und vermitteln dem iwüschen Menschen die Anschauung und Kenntniss des Himmels. Gemeint sind die Augen (vgl. ob. S.‘ 125 V. 1. 10). — 4) Die Augen nehmen ebenso die oberste Stelle am menschlichen Leibe ein, wie Jupiter und Saturn, nach der Meinung des Alterthums und des Mittelalters, die obersten Planeten sind. — 5) Die Augen haben ihre Stelle am Haupte. — 6) Die sinnliche Wahrnehmung ist eine der Quellen menschlicher Erkenntniss (oben S. 34 A. 11). — 7) Die Augenlider. — 8)" Auch bei Nacht bleiben die Augen der nicht Schlafenden offen. — 9) Der Gesichtssinn bildet bleibende Vorstellungen, die der Seele vorschweben, auch .wenn die sinnliche Wahrnehmung längst vorüber ist oder für den Augenblick nicht einmal zu bilden möglich wäre. — 10) Lasse dich aber, o Mensch, von den Wahngebilden falscher Vorstellungen nicht za falschen oder schädlichen Urtheilen verleiten. —11) Vgl, ob. S. 125 V. 6. — 12) Die Augen folgen -oft nur dem Scheine und verfehlen die Wahrheit (1 Sam. 16, 7). 13 —׳) Der Mensch kann in seine eignen |kugen (ohne Spiegel) nicht sehen. — 14) Das rechte Auge unterscheidet sich'in Nichts von deip. linken.

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