Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1891
- Date
- 1891-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
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repriesen mehr, denn Mensejien je als רתרומם1 עלפר־בךכהותה^ה Loblied ausgedaeht, — Er, der allein Grosses schafft, נדלות לבלו Denn ewig währet seiner Gnaden Kraft! 2 ל10לם חסלו 91. Die Traktate der Mischnah, ein mnemonisches Gedicht, worin die Namen der Theile und Traktate der Mischnah in kenntlicher Abänderung zu Sätzen für das Gedächtniss verbunden sind. Das Gedicht erscheint hier zum ersten Male, nach einer? Abschrift aus cod. 1986 Neu- Bauer (Pococke 741 2 Uri 498) in Oxford, die ich der Güte des Herrn Universitätslehrers Salomon Schechter in Cambridge verdanke. Die Ueberschrift des Stückes lautet in der Hdschr: להראב״ע דל מיתד ותנועה על שי־תא סדרי* משנה על המסכתות. Es ist im Folgenden in 26 Zeilen mit je einem Halbverse geordnet, besteht also aus 18 Versen Jeder Vers hat vier Glieder mit Versmaas 3 (S. 8), nämlich יתד ותנועה ויתד ותנועה. Der Beim ist nur am Schlüsse der Verse und zwar durch gängig auf דים vertreten, nur V. 2 hat רם. In V. 1 sind die sechs Theile oder Ordnungen der Mischnah (ששה סדרי משנה), dann in je zwei der darauf folgenden zwölf Verse die einzelnen Traktate dieser Theile, im Wesentlichen in derselben Beihenfolge wie beiMaimonides, angedeutet. Abweichungen von der mir vorliegenden Abschrift gebe ich als meine Vermuthung, wobei die LA der Oxforder Handschrift mit dem Zeichen 0 am Bande stets vermerkt ist. 1. Die Saaten und der Feste Zeiten nebst der Wohnstatt edler Frauen wehren ab die Schäden stets bei Heiligen und Beinen6. 2. Die Saaten segne dir des Feldes Band; doch zweifelhafte Frucht ורעים ומועד3 ומדור בנעזים :T ־־ T : T ישועותנויקים4 ך)דושים טהורים ־זךעים תברך בפאר., ןךמאי5 1) יתברך ויתעלה GOZ;-יתעלה ויתברך R. — 2) Nach Ps. 136, 4. — statt Z. 706 f lautet der Schluss in R: לעדי עד ולנצח נצחים אמן; in GOZ: לעדי עד ולנצח נצחים אמן נצח סלה . אמן אמן אמן. תם ונשלם 0 ממועד (3 — .בעזר תם אל עולם . אשר מלכותו קיים לעולם gegen vemmaass und Sinn. — 4) Nach bab. Schabbat 31 a 5 — .ישועות זה סדר נזיקין) Eig. ודמי , da das א nur das Patach, bei der üblichen unvokalisirten Schreibung des Aramäischen und Neuhebräischen, andeuten soll. דמי ohne Aleph gilt auch als die richtige Schreibung im palästinischen Talmud; nur hängt die von Frank el, Einl. zum Traktat דמאי S. 1 angeführte Stelle דמי תיקן דמי לא תיקן nicht, wie Frankel das., übereinstimmend mit Mtissafia, meint, mit dem griechischen publicus, zusammen, sondern דמי ist neuhebräisch und. heisst etwas, worüber eine Meinung besteht, etwas lediglich Gemeintes, nicht Gewusstes, und entspricht so dem Piel des biblischen דמה vollkommen. Auch R. Natan im Aruch führt bereite eine solche Herleitung an. דמאי erklärt also der angeführte Satz im palästinischen Talmud ganz richtig so: Es sei diejenige Feldfrucht, von der man meinen könne, der ungelehrte Besitzer habe die Gaben für Priester und Leviten davon bereits entrichtet (דמי תיקן), wie man zugleich meinen könne, er habe dies noch nicht gethan (דמי= דמאי—.(דמי לא תיקן wäre hiernach eine Adjektivbildung wie das biblische דוי i. P. דרי , siech; עזדי , allgewaltig, und die biblischen Eigennamen שמי ׳ זכי, die bei der vokallosen Schreibung der Mischnah als זכאי und שמאי erscheinen, neben מבאי und מבי mit gleicher Aussprache־. Als Adjektiv heisst זכאי , schuldlos, freigesprochen, im Besitzrechte befindlich; רשאי ,'lies בשי , befugt, Plur. רשאין wie כאין! (vgl. רשות ,Macht, Befugniss); ודאי , zugestanden!dieselbe Wurzel wie im biblischen Hiphil הודה), gewiss, auch Gegensatz von דמאי; Plur.בדאי; ודאין lügenhaft (vom biblischen 1 בדה מלבו Kön. 12,33); עראי zufällig; גבאי , Steuererheber (בנאי,(גובה מכס bauverständig, Baumeister. Im Uebrigen s. über Adjektive auf אי Geiger, Lehrbuch zur Sprache der Mischnah S. 32 f. end über Eigennamen dieser Endung Zanz Gesamm. Schriften H S. 3 Mitte und S. 5. Die allgemein übliche Lesung Demai wird daher als unrichtig aufzugeben sein. — 6) Sinn : Israel, berufen zur Heiligkeit und Reinheit (2 Mos 19, 6; 3 Mos. llj 43—45; 15, 31; 16, 30; 18, 24 ff; 20, 25 f; 22, 32; 5 Mos. 14, _ 21 und sonst) wird vor dem Untergange bewahrt durch dreierlei, durch redliche Arbeit im weltlichen jLeben, durch seine religiösen Institutionen, unter denen die Feste am meisten hervortreten, und duroh