Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1891
- Date
- 1891-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
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G130S8 und gewaltig, ' - Dauerhaft und von grosser Stärke Und wie gegossenen Metalles spiegelnde Werke17. ‘ Ihre Gewölbe treten an einander dicht; Auch ein Lüftchen durchbricht sie nicht. Eines um das andere fest gewunden, Bleiben sie unauflöslich stets verbunden18, Nicht wechselt, nicht ändert sich ihrer Kreise Bahn. Inre Heere fasst keine Zahl, kein Eechnungsplan. Sie alle sind Meister im Gesang19 Und preisen vereint20 im Jubelklang. Sie bestehen immerdar Und dienen ihrem Schöpfer wahr, Beachten ihre Gesetze voll Kunde Und halten fest an ihrem Bunde21. Unheil begegnet nicht in diesen Welten, Plage nahet nicht ihren Zelten. Ihren Gang befeuert der Liebe Trachten; Sie dienen dem,' nach dem sie schmachten. Ihre Geister sind beflissen, ׳Ihre Seelen feurig hingerissen22. * Denn auf sie fällt des Lichtes Schein Aus einem Orte, [lichterfüllt und] rein. עצומים'מנדולים י׳י* אמיצים, וחוקים וכראי1 2 מוצקים3 אחד באחד יגשו גניהם4 ורוח לא־יבא ביניהם5 איש באחיהו* יךבקו6 * 5“י:תלכדו ולא יתפרקו, מחונתם6 לא־תחלוף8 * ולא־תשתגה וצבאויתם לא־תפפר ולא־תמנה10 * ובלם מנצחים וברן.יחד« משבחים ^0» לעולם עומדים ולצורם עובדים שומרים12 * * חקויתם ומחדקים בבריתם ושה לא־תאנך, אליהם »4 ונגע'לא־יקרב באהליהם3, לכתם לכת שואפים ועבודתם עבודת נכספים . צורותם4, שוקדות .ונפשותם סולדות15 420 כי־עליהם מרח האור ממעון16 טהור [ונאוד] 1) אמוצים B. — 2) כראי GO; כראוי Z; fehlt in ß. — 3) Nach Ijob 37, 18. — 4) Nach Ijob 41, 8; אחד באחד יגישו גביהם g; 0 אחד ואחד גביהםZ; אחד באחד יגשו גביהן B. — 5) ijob 41, 8; ורוח לא תוכל לבוא ביניהם E;ורוח לא יבא ביניהן ß. - 6) ijob 41, 9;באחיו gb; das Wort fehlt in oz. — 7)יתפרדו goz wie Ijob 41, 9, aber gegen den Beim; ausserdem יתהלכו GBZ st. 8 — .יתלכדו) So vermuthe ich für מנהגותם bei egb und מהנהגותם bei oz. — 9) החליף z; תחליף b. — 10) 0 לא תמכה ולא תספרz. — Der Sing. fern, des Verbs beim Plural des Substantivs folgt der Analogie des Arabischen beim plur. fractus. Die Formen als Aktive hier zu fassen, gestattet die Schreibung von תספר nicht. An vielen anderen Stellen (z. B. Z. 311. 312. 640. 642. 661) scheint die arabische Handschrift des Diwan bei" E der Analogie des Arabischen willkürlich gefolgt zu sein, weshalb ich die Schreibung der anderen Ausgaben beibehielt. — u) וברון יחיד g; וברוך יחד z. — 12) ושומרים B. — 13) Nach Ps. 91, 10. — 14) צורתים G; צורתם z. — lfi) הולדות EOBZ. — 16) ממעיין BZ. — 17) Der biblische Ausdruck (Ijob 37, 18) wird auf den von Aristoteles angenonniefcen Aether, als fünftes oder Himmelselement angewendet. —18)Die Himmels- Sphären sind dicht und ohne Zwischenraum auf einander gelagert (Zeller, Phil. d. Gr. 113, 2 S. 456 A. 2), — 19) Anspielung auf die von Pythagoras herrührende Annahme einer Sphärenharrnonie. — 20) Sie preisen Gott, wie Z. 411 deutlicher ausspricht, — 21) Inwiefern sie ihre Bahnen unverändert beibehalten. — 22) Die treibende Kraft in den Sphären ist die Liebe. Der Gedanke stammt aus Aristoteles (Zeller, Phil, der Griechen 113, 2 S; 349 A. 2), hat aber die bei Ibn G'ebirol (Lehmsquelle V 46. 48. 61 u. sonst) erscheinende Fassung erst bei Plotin und Späteren erhalten .(Outtmann, Die Philosophie des Sil. Ibn Gubirol S.'239 A. 8) z. B. bei den lauteren Brüdern in Dieter ici ’ s Weltseele S. 84 und in der .sog. Theologie des Aristoteles, deutsch von Dieterici S. 4 u. 191 f. — Von nachmaligen BeJigionsphilosophen wäre z. B. Maimönides Mor. II. 4 hier zu nennen. * '