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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1891-01-01 · 1891 · page 8

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1891
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720989--07-2724214
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nämlich, der ihnbelehtt und' gleitet 11atte(Z. 49t—54), verträumte \ nXLüd verschlief sein Leben ebenso wenig wie er selbst, sondern war stets ein Wachender (יל^אן pp&), d. h. ein reger und aufmerksamer Beobachter des Weltlaufes; חי ist also eine geschickte Hebraisirung des arabischen Namens האי/?10 der benutzten Schrift des Ibn Sina. Bass aber der arabische Name האי auch sonst als Anklang an das hebräische חי empfunden und gedeutet worden ist, zeigt Samuel Ibn G'ami in seiner Mnleittmg mm Amch (bei Bub er in der Jubelschrifi für Prof. GHrätz S. 14 letzte Zeile). Ueber ppö's. noch besonders die Anm. zu Z. 43. Das Gedicht gliedert sich in folgende Theile. Auf eine ausführliche Einleitung (Z. 1—179) folgt die Schilderung einer Wanderung durch das Weltall (Z. 180 ff), dessen einzelne Stationen vorgeführt werden, zuerst die Erde als Element und Wohnsitz der Menschen im Allgemeinen (Z. 218—258) und im Besonderen sodann der Mensch (Z. 259—286), das Thierreich (Z. 287—300), das P fanzenreich (Z. 301—323) und das Mineralreich (Z. 324—335). Hierauf folgen das Wasser als die zweite Elementarsphäre (Z, 336—348), die Luft als die dritte (Z. 349—362) und das Feuer als die vierte Elementar- Sphäre (Z. 363—393). Dann treten die Wanderer in den Bereich der acht gestirnten Himmelssphären, über die zunächst allgemein gesprochen wird {Z. 394—422). Im Einzelnen werden sodann geschildert die Mondsphäre (Z. 423—440), die Sphäre des Merkur (Z. 441—464), der Venus (Z. 465—488), der Sonne (Z. 489—504), des Mars (Z. 505—530), des Jupiter (Z. 531—550), des Saturn (Z. 551—580), der Fixsterne (Z. 581—596). Nun kommt die neunte sternlose Umgebungssphäre an die Eeihe (Z. 597—610) und nach ihr die Welt der Engel und der Menschenseelen (Z. 611—634), über welche hinaus nur noch Gott der Unendliche und Ueber weltliche zu denken sei (Z. 635—676). Ermahnung und Abschied bilden den Schluss des Ganzen (Z. 677—707). A. Einleitung. Hört, ihr Klugen, meine Worte! Neigt, Kundige, das Ohr zu meinem Orte! Merket auf, ihr Männer und Kenner! Horcht, ihr Wissensbaaren und Knabenschaaren! Mein Gaumen tont, meine Lippen sind bewegt vom Geraden und Wahren. Einst verliess ich mein Haus, Zog von meinem Erbe aus12, Liess hinter mir der Heimath Ort, שמעו חכמים מל" ויודעים האזינו2 אלי3 בינו4 אישים3 * * וישישים והקשיבו בוערים ונערים 5 כי־־אמת;הגה חכי® ומפתח שפתי מישרים T - - T : אני שבתי את־ביתי8 נטשתי9 את־נחלתי10 הנחתי מקומי11 1) Jjob 34,2. — 2) הקשיבו E. — 3) לי OEZ wie Ij. 34,2, aber gegen den Beim. — 4) Fehlt in GOZ. — 5) אנשיה gobz. — 6) Spr. 8, 7. — 7) spr. 8, 6. — 8) בתי z. — 9)ונטשתי B. — 10) jer. 12,7. — hl והנחתי מולדתי ומקומי GOBZ. — 12) Ein weibliches Wesen (Z. 11), nämlich der denkende und unsterbliehe Theil äer menschlichen Seele ist das sprechende Ich. Sie ist nach IE. ein Theil der WeltseeJe (zu Psalm 22, 21; 49, 16; 73, 24; Dan. 2, 10), stammt also (Excurs im gangh Comm. zu 2 Mos. 3, 15; gangb, Comm. zu 2 Mos. 6, 3 und sonst) aus der Welt der Engel (aus der obersten der drei Welten), wo ihre Heimath ist. Vgl. unten Z. 822 &

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