Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1890
- Date
- 1890-01-01
- Page
- – (sequence 39)
- Language
- German
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־־■. ';י/' < י^ r: -; Steine m der Fonn eines Dreiecks zusaihmehstehen müssen.; Nach Massgabe dieser verschiedenen Bestimmungen ist im Codex Orach Chajim § 293.2 für die Praxis die erschwerende Regel festgestellt, dass beim Erscheinen von drei kleinen neben einander stehenden Sternen die Nacht eintritt. Auch aus dieser Regel ist nicht abzunehmen, von welcher Grösse derartige Sterne sein müssen. Es gilt nunmehr, in wissenschaftlich präciser Fassung für den Eintritt der Nacht eine Formel herzuleiten und zu versuchen, dieselbe für unseren Zweck zu verwerthen. Es sei in Fig. I. HO der Horizont eines Ortes B., AQ der Aequator, Z. der Zenith, P. der Nordpol, also der Kreis HPZQOAH der Meridian des Ortes B. und S. sei der Sonnenort. Man ziehe für S. den Declinationsviertelkreis PST und den Höhenviertelkreis ZSU, so ist ST S die nördliche Declination der Sonne und SU h die Höhe der Sonne. Ferner ist PH cp die Polhöhe oder geographische Breite des Ortes B. Da nun der Bogen PS 4- ST 90 0, so ist PS 90 0 — ST 90 0 — 6. Da ferner der Bogen PH 4־ HA PH 4־ PZ 90°, so ist HA PZ, also PZ 90 0 — PH 90 0 —<p. Da ZS 4־ SU 90 0, so ist ZS 90« — SU 90 0 — h. Winkel ZPS t ist der Stundenwinkel, den der Meridian mit dem Declinationsviertelkreis bildet, und der ■■ ׳ ׳' - *י . . \ durch Auflösung des sphärischen Triangels PZS, in welchem h und § gegebene Grössen sind, mittels der Formel . -