Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 81)
- Language
- German
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auszusprechen, dass es Ihnen beschieden sein möge, noch lange, lange im ungeschmälerten Besitze Ihrer körperlichen und geistigen Kraft fortzuwirken im Interesse der Bereicherung und Verbreitung der ־ Wissenschaft des Judenthums, zur Freude der ungezählten Menge Ihrer Verehrer und Freunde und zum Glücke Ihrer hochgeschätzten Familie. Mit dem Ausdrucke ausgezeichneter Hochachtung. Wien, 31. October 1887. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. 1A Adresse der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin: ״Hochgeehrter Herr Professor! Die Feier des 70. Geburtstags, die Sie heute begehen, giebt uns, dem Curatorium und dem Lehrercollegium der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin erwünschte Gelegenheit, den Gefühlen der Verehrung und Anerkennung, die sich an Ihren Namen knüpfen, Ausdruck zu geben. In weiten Kreisen, über die Schranken des Vaterlandes, über die Grenzen der Glaubensgenossenschaft hinaus wird an solchem Tage dankbar der langjährigen und erfolgreichen Bemühungen gedacht, die Sie der Wissenschaft des Judenthumes zugewendet, ganz besonders der Thätigkeit, mit der Sie die Erkenntniss der Vergangenheit des Judenthums so wesentlich gefördert haben. In diesen Arbeiten, denen Sie Ihr Leben gewidmet, sahen Sie den schönsten Lohn für die ununterbrochene Anstrengung, der Sie sich unterzogen, wollen Sie einen solchen auch in der ungetheilten, mit jedem Jahre wachsenden Hochachtung für Ihre Leistungen erblicken. Den zahlreichen Gratulationen, die Ihnen an diesem Tage zugehen, schliessen wir uns mit dem Wunsche an, dass die geistige Kraft und der helle Blick, durch welche Ihre Arbeiten sich auszeichnen, Ihnen noch lange erhalten bleiben, und es Ihnen vergönnt sei, bis in das späteste Alter sich der schönen Ergebnisse Ihrer so mannigfachen Wirksamkeit zu erfreuen. Berlin, den 31. October 1887. Die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums. Adresse des Comites für die Graetz-Stiftung: ״Hochverehrter Herr Professor! Der Tag, an dem Sie die Schwelle des 70. Lebensjahres überschreiten, ist ein Freudentag für Ihre zahlreichen Schüler und