Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 77)
- Language
- German
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das Höchste Alter sich erstreckenden fruchtbaren Thäiigkeit zu sein! Gott segne und erhalte Sie zum Glücke der Ihrigen, zum Wohle dieser Anstalt, wie der jüdischen Wissenschaft, zur Freude Ihrer Verehrer und Freunde, Ihrer Mitarbeiter und Amtsgenossen! Das Lehrercollegium des jüdisch-theologischen Seminars. A dresse der gegenwärtigen Hörer des jüd. theol. Seminars: ״Hochgeehrter Herr Professor! Verehrter Lehrer! Freunde und ehemalige Schüler von nah und fern, Verehrer jüdischer Geschichtsforschung und Gönner echter Wissenschaft haben sich vereinigt, um den heutigen Tag, an dem Sie mit Befriedigung auf eine so vieljährige und segensreiche Wirksamkeit zurückblicken dürfen, zu einem Jubelfeste zu gestalten und Glückwunsch und Huldigung Ihnen darzubringen. Nicht weniger müssen wir, denen es vergönnt ist, als gegenwärtige Hörer des jüd.-theol. Seminars dem lebendigen Worte Ihrer Lehren zu lauschen und vielfach wissenschaftliche Anregung direkt von Ihnen zu empfangen, es als heilige Pflicht erachten, an der Feier dieses Tages theilzunehmen. Uns ziemt es heute nicht, Ihre hohen Verdienste in gebührender Weis.e zu feiern, es wird dies gewiss von beredtsamerer und kundigerer Seite vollauf geschehen. Uns sei es nur gestattet, unserm allverehrten Lehrer, der uns auch mit Rath und That im persönlichen Verkehre entgegengekommen, ehrfurchtsvoll zu nahen und unsern tiefgefühltesten Glückwunsch darzubringen. Umgeben von zahlreichen Schülern und schon von Schülern Ihrer Schüler, die sich der Wissenschaft geweiht, stehen Sie, geehrter Herr Professor, doch noch in der Vollkraft geistiger Thätigkeit und emsigen Schaffens. So sprechen wir denn heute den innigsten Wunsch aus, dass Sie mit des Höchsten Hilfe noch recht lange uns, unserer Anstalt als Zierde der Wissenschaft und des Judenthums, sowie als Stolz Ihrer Familie und Freunde erhalten bleiben mögen. Nehmen Sie denn, geehrter Herr Professor, als ein geringes äusserliches Zeichen unserer Dankbarkeit, die wir tief innerlich empfinden, diese Sammlung unserer Bildnisse entgegen! Möge dieselbe Sie stets daran erinnern, dass die Herzen treuer Schüler warm für Sie schlagen. Breslau, 31. October 1887. Die Hörer des jüd.-theol. Seminars Fraenckel’scher Stiftung. (Folgen die Namen und Photographien der Hörer.!