Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 76)
- Language
- German
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Kopenhagen, Krakau, Linz, Lissa, Kanizsa, New-York, Nikölsburgy Ostrowo, Schneidemühl, Siklos, Prag-Smichow, Strakonitz, Szeged, Temesvar, Troppau, Ausspitz, Wilna, Järotschin, Lublinitz, Pless, Erfurt, Herford, Chemnitz, Nürnberg, Fürth, Meiningen, Thorn, Culm? Colberg, Memel, Bruchsal, Brody, Bukarest, Pest, Warschau, Berlin, Beuthen,Klattau, Lemberg, Sofia, Paris, Petersburg, Prag, Smolensk, Wien, Gogolin, Mannheim, Hannover, Frankfurt a/M., Cassel. Doch statt einer nichtssagenden Zusammenfassung von Namen seien zu dauernder Erinnerung für die Freunde des Seminars und des Jubilars einige der überreichten Adressen dem Wortlaute nach mitgetheilt. . Adresse des Lehrercollegiums. Hochgeehrter Herr Professor! Zu dem Freudenfeste, das Ihnen zu Ehren heute veranstaltet wird, bringt der Lehrkörper der Anstalt, an deren Gestaltung, Entwickelung und Aufschwung Sie einen hervorragenden Antheil haben, und an der Sie nunmehr länger als drei Decennien mit Liebe und Pflichttreue wirken, Ihnen, seinem ältesten Mitgliede und zeitigen Vorsitzenden, seine herzlichsten Glückwünsche dar. Nicht Sie sind es eigentlich, der die heutige Festesfeier begeht: es ist vielmehr die zahlreiche Schaar Ihrer Schüler, Freunde und Verehrer, die Ihnen für Ihre rastlose literarische Thätigkeit und namentlich für das von Ihnen mit erstaunlicher Gelehrsamkeit und Hingebung zur Verherrlichung des jüdischen Glaubens und Namens verfasste Werk, die Geschichte der Juden, in dankbarer Anerkennung zugethan ist. Wir. hochgeschätzter Herr Professor, in deren Mitte Sie auch ehemalige Schüler erblicken, empfinden es als eine besondere Freude und Genugthuung, Sie als unseren geehrten Amtsgenossen heute begrüssen und beglückwünschen zu können, — Sie, der Sie sich um die Förderung und Bereicherung der jüdischen Wissen- Schaft so ausserordentliche Verdienste erworben haben, und dessen Name weit über die Grenzen Deutschlands, ja Europas hinaus ruhmvoll genannt wird. In den Jahren unserer gemeinsamen Wirksamkeit waren wir unmittelbare Zeugen Ihrer erfolgreichen Bestrebungen um das Gedeihen dieser Anstalt und der liebevollen Bemühungen, welche Sie der geistigen Entwickelung, wie der äusseren Wohlfahrt Ihrer Schüler zugewendet haben. Möge es uns vergönnt sein, auch fernerhin Zeugen Ihres unermüdeten Schaffens und einer bis in