Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 75)
- Language
- German
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'־ ׳< **: V; sich regte, bewiesen, dass GraetzLiebe, Anerkennung und Verehrung in, den weitest enKreisen sich zu erwerbengewusst hat, und dass selbst die Gegner seiner Ansichten die gewaltige geistigeKraft zu würdigen verstanden, aus der die fruchtbarste literarische und akademische Wirksamkeit hervorgegangen ist. Der Festtag selbst brachte dem Gefeierten eine fast unübersehbare Fülle von ehrenden Kundgebungen, die nur zum Theil hier verzeichnet werden können. Nachdem am Morgen des 31. October ein von Herrn Obercantor Deutsch dirigirter Chor die Feier eingeleitet hatte, folgten einander Ansprachen und Depeschen, Glückwünsche und Festgeschenke zahlreicher Gemeinden, Schulen, Gesellschaften, Corporationen und Privatpersonen in ununterbrochener Folge bis zum Nachmittage. Im Namen des Festcomites übergab Herr Rabbiner Dr. Joel dem Jubilar die Summe von ca. 13000 Mark für eine Graetz-Stiftung, über welche derselbe zum Behufe jüdisch-wissenschaftlicher Zwecke frei verfügen solle. Von demselben Coinite ward eine Adresse und eine Jubelschrift überreicht, zu welcher letzteren hervorragende Gelehrte . des In- und Auslandes werthvolle Beiträge geliefert hatten. Andere zu Ehren des Jubilars verfasste Schriften wurden übersendet von Ad. Neubauer, Anecdota Oxoniensia, Treitel, die alexandrinische Uebersetzung des Buches Hosea, Frankl-Grün, Vergleichung der biblischen Parallelen und V arianten, B. Rippner, Prof. Dr. Graetz, eine biographische Skizze. Von den Ansprachen der Deputationen und den von allen Seiten eingelaufenen telegraphischen Glückwünschen seien namentlieh hervorgehoben die Ansprachen resp. Adressen des Curatoriums der Fraenckelschen Stiftungen, des Unterzeichneten Lehrercollegiums, der ehemaligen und der jetzigen Hörer des Seminars, des deutschen Rabbinerverbandes, der Alliance israeltie universelle, des Breslauer Rabbinates, der jüdischen Gemeinden von Breslau, Berlin, Glogau, Beuthen, Magdeburg, Pilsen, Brody, Lundenburg, München, Lemberg, Hildesheim, Dresden, Bialystock, Budapest, Sechshaus, Rosenberg־ in Ungarn, Frankfurt a/M., Kremsier, Saaz, Oranienburg, der baltischen Provinzen, Hannover, Wien, Königsberg, Leipzig, Stettin, Freiburg im Br., Minsk, Kiew, Prag, Wilna, Graz, verschiedener Corporationen aus Berlin, Paris, Schlan, Prossnitz, Nikolsburg, Wien, Lemberg, Bukarest, Cincinnati, Warschau, Dorpat, Riga und Mitau, Jerusalem, Jekaterinoslaw, nachträglich noch aus Australien, die Depeschen (von denen zusammen an 300 einliefen) von Bielitz, Brüx, Brünn, Ofen, Vezprem, Biala, Karlsbad, Charkow, Csaktornya, Eger, Eibenschütz, Eperjes, Essek, Filehne, Iglau, iÜ