Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 74)
- Language
- German
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;V.. ג*-;'•׳» %\ . % “- K■ . > •:, ־ V- ־ gilt geheissen• In Folge derselben sind die Lehrkräfte am Seminar von Lehrgegenständen entlastet, welche keinen Zusammenhang mit der Theologie haben, und können ihre Thätigkeit um so fruchtbarer auf die rein theologischen Disciplinen concentriren. Im Einzelnen ist zur Geschichte des Seminars aus dem verflossenen Jahre Folgendes zu berichten: Am 27. Januar, dem Todestage des Stifters unserer Anstalt, wurde die Gedächtnissfeier desselben in üblicher Weise begangen. Prof. Freudenthal hielt die Gedächtnissrede. Es schloss sich der Feier die Entlassung der Candidaten Dr. M. Guttmann und Dr. J. Winter an, denen der Seminarrabbiner Dr. Lewy die Rabbinatsdiplome überreichte, und in deren Namen Dr. Guttmann warm empfundene Abschiedsworte an seine Lehrer und Studiengenossen richtete. Eine Bearbeitung des gestellten Themas des vorigen Jahres für die Lehmann’sche Preisstiftung: ״Darstellung des jüdischen Kalenders nach dem zweiten Abschnitt des Sefer Ha-Ibbur von R. Abraham Bar-Chija Hanassi“ ist nicht eingegangen. Am 4. März beging das Seminar die Gedenkfeier für den verewigten Director Dr. Z. Frankel. Die Gedächtnissrede hielt Dr. Littmann. Am 19. März fand im Anschluss an den Sabbath-Morgengottesdienst die Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Königs in üblicher Weise statt. Am 16. April, dem letzten Tage des Pesachfestes, wurde im Anschlüsse an die Predigt eine Gedenkfeier für den verewigten Director Dr. Lazarus veranstaltet. Die Gedächtnissrede hielt Dr. Poznanski. Am Versöhnungstage wurde in der Predigt, die Dr. Schönberger hielt, des verewigten Seminarrabbiners Dr. D. Joel in dankbarer Verehrung gedacht. Ende September legte Prof. Freudenthal — entsprechend dem § 3 des Regulativs für die Befugnisse des Lehr er Collegiums — den Vorsitz im Lehrercollegium nieder. Es übernahm denselben Prof. Graetz. Am 31. October beging das Seminar ein schönes und erhebendes Fest, den 70. Geburtstag des Seniors unseres Collegiums, des Herrn Professor Dr. Graetz. Schon einige Monate vorher waren Schüler, Freunde und Verehrer des Jubilars zu einem Comite zusammengetreteri, um die für eine würdige Feier dieses Tages nöthigen Schritte zu thun. Die freudige Zustimmung, welche die von demselben ausgehende Anregung fand, die herzliche Theilnähme, welche nicht nur in Breslau, sondern auch in ganz Deutschland, Oesterreich und andern Staaten Europas und Amerikas für die!jeier ר , v'yCC.V' v