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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1888-01-01 · 1888 · page 51

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1888
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 51)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720995--50-2724078
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verses und zwar gefeeu die Zweige beBjedem iiebräispheiiWörte oder der entsprechenden Uebersetzung des Stammverses zwei andere Fortsetzungen nach recMs und links neben der des Stammverses selbst. Ueber das etwas überschwengliche Lob, das hier dem allerdings bedeutendsten Talmudisten seiner Zeit gespendet wird, s. oben S. 143. Das Yersmass des Baumgedichtes sind Beimpaare im Metrum 7 (S. 9): יתד ושתי־ תנועות ויתד ושתי תנועות ויתד ותנועה. Die Ueberschrift des Ganzen lautet in O2: 1.אילן שעשה החכם הגדול ר׳ אברהם בן עזרא הספרדי לרבי יעקב בן רבי [מאיר] מצרפת ז׳צ׳ל 1) Das nachstehende Baumgedicht zeigt, welche *Wandlung IE, seit seinen ersten Spottveisen, in seinem Verhalten zu R. Tarn erfahren hat. Der Rückzug der Antwortverse (S. 144) trägt schon etwas von der Bewunderung an sich, die in den wachsenden Versen zu vollem, ja überschwenglichem Ausdrucke gelangt. Sehr wahrscheinlich bahnten dieselben auch eine freundschaftliche Beziehung und einen persönlichen Verkehr zwischen beiden an. Letzterer wird auch durch Tossafot zu דאקריבו עומר Rosch haschanah 13a bezeugt, wo nach der Anführung einer Frage des Abraham Ib.n Esra bemerkt wird: ״Tarn hätte ihm darauf erwiedert u. s. w.“ (והשיב לו רבנו תם). Dessen ungeachtet kann das hier folgende Räthselgedieht זכור אחי aus Ms. Or. Qu. 576 K 119 der Königl. Bibliothek in Berlin (Steinschneider, Hand- Schriften-Verzeichniss S. 126], welches Senior Sachs aus zwei Günzburgschen Handschriften in der Zeitschrift הכרמל VII 210 mit Comraentar herausgegeben hat, nicht, wie derselbe nach der Ueberschrift in einer der Handschriften annimmt, als Erinnerung an ein Gartenfest bei R. Tarn gelten, da man in Troyes oder Ramerü doch wohl nicht in Palmengärten schmauste, wie nach diesen Versen vorauszusetzen wäre. Dieser Zug passt viel besser zu Südspanien, wie denn das kleine Gedicht in der That an Moseh ben Esra’s זכור בא ידידי בהסבכו (oben S. 21 A 2; Bacher, Abraham Ihn Esra als Grammatiker S. 188; Sen. Sachs a. a. 0.) erinnert und in der angeführten Berliner Hdschr. Salomo Ihn G'ebirol zugeschrieben wird. Gesetzt aber auch, Abraham Ibn Esra wäre Vf., so ist doch die Beziehung auf R. Tarn aus dem angegebenen Grunde ausgeschlossen. Sen. Sachs folgt in der Feststellung des Wortlautes bald der ersten Günzburg’schen Hdschr., die wir Gl nennen wollen, bald der zweiten; sie heisse G2. Ich benutze ausserdem eine Copie der Berliner Hdschr. (B), die ich der gütigen Bemühung des Dr. A. Berliner verdanke. Versmaass 7 (S. 9): יתד ושתי תנועות ויתד ושתי תנועות ויתד ותנועה. Gedenke, wie wir sassen, Frennd, vergnügt einmal זב1ד אחי בשבתנו1 בשמהה Und Palmen wehrten meinem Haupt der Sonne Strahl?. ואם 3ךץ עלי ראשי בשפחה Da vor mir ward des grossen Rathes Trank kredenzt 8 וםנהדרי גדולה מלפני Und Lilien 9 knospten vor uns auf in grosser Zahl; Dann Abends strahlte Lampenlicht 10 gar hell und schön. Des Messers Schneid’ erblitzteii, die uns schuf das Mahl, Und Moseh’s Schwäher schritt 12 zur Schlacht ans Federvieh 19 Und Täubchen 14 Wehe rief, da nah ihm kam sein Stahl. ועיר אסתר לפנינו פתוחה ודוד שאול לפנינו ב;פיו ומפי2 בך־אבינעם ארוחה3 והם ןתייו1 להור 5 בלה זבחו •יי ג : T T : ־ חעק בך־אמתי מזביהה 6 Hierzu seien noch folgende Anmerkungen in iihlicher Weise hinzugefügt: אחי ביום ישבתי (ג B. — 2) So vermuthet schon Sen. Sachs für 3 — .ומפיו) So vermuthe ich für das unmögliche וקם אחי (4 — .זרוהה G2. — 5) להוד B. Denselben Fehler hietet Diwan S. 78 Nr. 182 V. 3, wo zu lesen ist: אז הוד שביעי לאב תמים und Eher (עבר) gemeint ist, welcher Stammvater der Ebräer und der siebente von Abraham an, in dessen Ahnenreihe rückwärts gerechnet, war (1 Mos. 11, 16). Ahraham heisst אב תמים nach 1 Mos. 17, 1. Eber aber wurde neben Sem in der Agadah als der Träger religiöser Erkenntniss und Wissenschaft angesehen. — 6ו In Mscr. B gehen diese zwei Halbzeilen den Worten ודוד שאול וגד voran. —?) Das Hebräische heisst wörtlich nnd räthselhaft ausgedrückt: ״und die Mutter des Perez (1 Mos. 38, 29; nämlich Tamar תמר die Palme: das. V. 6. 13) über meinem Haupte wie eine Sklavin stand“, d. h. den Sonnenschirm mir hielt. — s) Eig.: ״und vor mir war die grosse Synedria“, d. h. die Zahl der Mitglieder des grossen Rathes in Jerusalem, nämlich 70. welche Zahl zugleich der Betrag der Buchstaben des Wortes ן^, Wein, ist. S. Sachs vergleicht Ibn G״ebir 01 s ישבעים המה הגבורים in dessen Liede 9 — .בכלות ייני) Eig.: ״die Stadt Esters“, d. i. (nach Est. 2, 71) : die Stadt שושן, hebr. Lilie. - 10) Eig.: ״der Oheim Sauls“, d. i. (nach 1 Sam. 14, 50) כר, hebr. Lampe. -״ (11 ־Der Sohn Abinoams“ war Barak, ברק Blitz, blitzende Waffe (Ijob 20, 25; vgl. 5 Mos. 32, 41; Nach. 3, 3). — Anders S. Sachs. — 12) Eig.: ״Und Jitro machte sich auf“. Jitro ist aber Moseh’s Schwäher (2 Mos. 18, l). Es fungirte also der Schwiegervater eines an dem Gartenschmause betheiligten Moseh als Schächter für das erforderliche Geflügel. S. Sachs erklärt: ״ יתרוdes Gastgebers Bogensehne“, was aber hier nicht passt, auch wäre וקם dafür kein angemessenes Verb. — . 13) Treffend erklärt S. Sachs nach 1 Mos. 49, 26 4) צפור אבי בלק =־ הוד בלק Mos. 22, 2) Vogel, und vergleicht aus מי כמוך des Ibn G'ebirol die Stelle תורה אחת (sc. שמרו שניהם בבן כחור(אברהם ויצחק. — 14) Im Hebr.: ״der Sohn Amittai’s“, d. i. Jonah (2 Kön. 14, 25; Jonab 1, 1) יזנה Taube

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