Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
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1^<®־ y׳h. , ־.V• - yV‘ ן| צי:צ .£,:;ד yiff Ä weiche denn dieses BuclT der Lehrö nicht aus deinem Munde *1 Und so seien auch deine Söhne Zeichen und Wunder! Und die Weissagung erfülle an ihnen unser Meister der Wunder4: ״Und dies ist mein Bund mit ihnen, spricht der Ewige: mein Geist, der auf dir ist, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt, sie sollen nicht weichen u. s. w.“ ספר 1imn rrrim ם*ך וכן בניך לאותות ולנפים ויר);ם מחוה רבנו נסים 285 ואני ואת בריתי אותם אמר יי רוחי אשר עליך ודברי אשר־־שמתי בפיך לא־ימושו מפיך ומפי ורעך וגו׳2 ז Nachbemerkung. Die vorangehenden Beime sind, wie deren Anfang zeigt und oben״S. 130 A. 11 und S. 131 A. 15 näher erklärt worden ist, zum Ausdrucke des Dankes und der Bewunderung für ein von B. Samuel Ihn G'ami verfasstes Gedicht über die Himmelskörper bestimmt. Dass IE diese Lobesreime als Fortsetzung seines demselben E. Samuel gewidmeten Hai ben Melciz verfasst habe, berichtet der Sammler des Diwan (S. 144 ed. Egers); aus dem Inhalte derselben ist jedoch ein solcher Zusammenbang in keiner Weise ersichtlich. Möglich, dass der Sammler einer bestimmten Nachricht folgt; vielleicht aber hat er die Worte der gereimten Zuschrift fälschlich auf Hai ben Melciz anstatt auf das unbekannt gebliebene Gedicht des E. Samuel bezogen. Was sodann die Person des E. Samuel Ibn G'ami betrifft, so ist gerade in neuerer Zeit manches Nähere über ihn bekannt geworden, wiewohl weitere Aufschlüsse über sein Leben und seinen Wohnort durch neue Veröffentlichungen noch abgewartet werden müssen. E. Samuel stammte aus einer mehr als 200 Jahre alten berühmten Gelehrtenfamilie aus Eabes im Gebiete von Tunis. Der Ahn, nach welchem die Familie heisst, war מ' ר׳ גאמע, angeführt in den Gutachten der Gaonen ed. Harkavy, Berlin 1885 S. 167. Aus letztgenannter Schrift leite ich folgende genealogische Tafel der Vorfahren unseres E. Samuel her: מ, ר' גאמע (das. S. 167) ר' משד, בר גאמע (S. 167) 1שמואל (S. 27. 185) אברהם (S. 172) יעקב (S. 149) משר (S. 27. 185) im Jahre 1015 (S. 32 Z. 5). Unser E. Samuel Ibn G'ami aber lebte als Zeitgenosse des IE über 100 Jahr später als der letztgenannte Spross der angegebenen Ahnentafel, E. Moseh, der Sohn des ersten Samuel Ibn G'ami. Er war vermuthlich der dritte Samuel in dieser Familie Ibn G'ami (S. 140 A. 12), der Sohn des gewesenen Eichters (דיין) in Kabes E. Jakob Ibn G'ami,- wie aus der von Dukes {Literaturblatt des Orients XII S. 858 f.) und Buber (Jubelschrift für Prof. Graetz, hebr. Th. S. 9) veröffentlichten Uebersehrift zur Kasside vor E. Nathans Aruch mit E. Samuels Zusätzen hervorgeht. Dieselbe lautet: זה החבור אשר חבר רבנא שמואל החכם המופלא הגאון המעולה בן כבוד הרב המובהק פטיש החזה מרנא ורבנא יעקב אב״ד הדיין שבקאבם שמי צו׳ המכונה 1) הדה in Jos. 1, 8. — 2) Jes. 59, 21. — 3) Jos. 1, 8. — 4) רב נסים kann Gott als ״der an Wandern reiche“ genannt werden; vgl. רב להושיע Jes. 63, 1. Durch Anhängung des Suffixes der 1 pl. entsteht ״ רבנו נסיםunser wunderreicher (Gott)“ mit einem Anklange an den berühmten Nissimb. Jakob in Kairuan.