Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 35)
- Language
- German
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rik *V V5 IZ: V,;, £־abfe ^t1Te.u &erx$fa:Tä er ist gejÄ^? לתסחמודותער *0ד תשבעו Eelirt, Durstige, ein! Aus Geistesquellen FfäVBQ . tMWfr 0«!= צמאים ■;:::' ':’r' , schöpft, Die rechts und links ihm sprudeln heil- שבלו' לימין נם־שמאל נבעו beschwert. Mild sind die,Lippen, deren Wahrheitshauch צדקו שסתיו בי ברוחם באמת Die, Bösen todt 5 macht, doch sie nicht ver- 1בד״רשע 1לא רשעו ffiff sehrt. Sein freuen sich die Frohen, Traurige seihst ישמחו אנשי שמח1ת , אם ש^ו *ß Frohlocken, wenn sie seinen Ruf gehört. שמעו אבלי לב והשתעשעו; Hold theilt von seinen Gütern Andren mit Des Tages Laune 6, die sich mir verschwört. Warum ersah ihr Bogen mich zum Ziel טבו והשיבו במנעמיו בני :מים לכל רעי דבי פשעו למה למטרה בעזרי נתנד T T : ־ 7 T * 7; T : Und bohrte sie mir ein den Pfeil empört? Der Noth Zeit kam, der Fülle Zeit entschwand Und ist den Aehren gleich im Traum 7verzehrt. Der Fremde Leidensschwärm7 umlagern fest Mein Herz; ihr Abzug wird umsonst begehrt. Mich drängt mit Macht ihr Kampf. Ich fürchte schon, Ich sterbe, ehe sie der Tod verzehrt8. Sie packten den Schlund voll Wuth und stiessen um Mein Haus, dass Beben durch die Säulen fährt. MeinSchi'cksal klagt,steig' ich bergan9. Ich heisse Hoch her und meine Stadt heisst Klagenwörth10. Wie Meersand drückt mein Leid. Und nun wie zog’s Mit übers Meer und sank nicht ein beschwert! Wie stürzt mein Auge Ströme auf die Gluth Des Herzens und sie lodert unversehrt! דדרבוקשת וחץ תקעו באו שנות רעה וחלפו בל־ימי" 30 אבל* 2 * והם כשכלים נבלעו התחברו עלי נדודי הנולד חנו סביב לבי ולא נסעו עמי בחורןה נלחמו ואוחלה פץ אנועה טךם אשד ינועו .35 דאהוו גרוף לענותי באף רתצו ביתי ושמחו זעו יפעו ילדי עת הדורים אהלך נהפך שמי לורד ועירי 4פעו כבדו מצוקותי כחול הים ואיך « עברו עלי.ימים ולא טבעו איך _יךדו עיני נהרות מבכי טל להבי לבי ולא ישרןעו 1) Sc. שפתיו. Durch Güte überwindet er die Schlechten. — 2) אבל E. — 3) Geistreich vermuthet Kaufmann 4 — .גהן) E S. 12 vermuthet הדר י|מי und erklärt ״ עיריmeine Feinde“. Er übersah die Beziehung auf1 ׳. Mos. 36, 39. — 5) Unschädlich. — 6) Auf diese Erklärung der Worte בני ימים und der entsprechenden Ausdrücke in Z. 37. 47 hat mich Professor Kaufmann, unter zutreffender Erinnerung an Gebirols שירי שלמה ed. Dukes S. 14 und Anm. von Dukes daselbst, ferner S. 18 A. 8, S. 26 A. 10, S.2.9 A, 5; S, 37 Z. 3v. u. daselbst; ילדי ימים bei Moseh b. Esra in Ozar nechmadIS. 167 A. 9, aufmerksam gemacht. Ursprung dieser und ähnlicher Ausdrücke ist Spr. 27, 1: בי לא תדע מה ז —־ .ילד יום) Im Traume Pharaos 1. Mos. 47 ,נ. IE giebt dem B. Samuel hiermit zu verstehen, dass er nunmehr auch äusserlich Noth .leide. — 8) Ehe die Schwärme von Leiden aufhören, welche das Wandern mir gebracht hat. — 9) ילדי ist hier gleich ילדי ימי oder בכי ימי (vgl. Z. 25. 26). Mir, sagt der Dichter, geht es kläglich schlecht Komme ich einmal empor, so ist es schnell wieder vorüber, wie wenn die Laune meines Leberisgeschicks es nicht duldete und darüber Klage und Geschrei erheben müsste. — 10} Es ist, als wäre ich König Hadar (König Hochher oder König Glanzmann, d. h. ein über die Maassen und unverdient glücklicher Mann) in der Besidenzstadt Päa (l. Mos. 30, 39), da dieser Ortsname Geschrei oder Klage bedeutet, mich aber Klage und Jammer umgiebt in schlimmen und, von Seiten feindlicher Neider, auch in besseren Zeiten.