Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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F Pur seine Zelt schuf Gott jä Alles gut HSP 731 TV8Q V&Eft tö ■ ״ ־ . י' ׳ L: 'י- •*■־ \ . . - , »T "* T T׳ * . ׳* v mit Grund. Und alles dies zu künden gab er mir den Hfi *ולדבר בל״אלה שם לי ״* Mund — Mir den Mund, ganz stolz zu seinem Preise; 3י החסל עמו iÜM?3 3ה יתהלל denn die Gnade herrscht in seinem Kreise. Kreis’ ich fromm um ihn, der mich soll leiten: 5&1 אהיהת0״םאש0ח כל״היסים find’ ich sel’ges Glück in Ewigkeiten. IV. Lieder der Freundschaft und Liehe. 65. An den verstorbenen Freund Jehudah hnlevi 1. Aus Ginse Oxford S. 20. Versmaass 8 im ersten und Versmaas 10 im zweiten Gliede jedes Verses (S. 10) zwanglos mit Einschaltung von Schwa mobile: שתי תנועות ויתד ושת״ תנועות ויתד ושתי תנועות , ושתי תנועות ויתד ושתי תנועות ויתד ושלש תנועות ״Mein Schlaf ist süss. Doch Liebe bat dein Bild zu schau’n mich aufgeschreckt. ״Des Himmels Chor erfreut mein Lied: zu laden dich bin ich erweckt. 0״ komm zum Sang im Staub vereint! Was lebt am Leib dir, der dich deckt?“ — Jehudah, Freund, kehr״ um zur Kuh! Noch ist mir nicht das Ziel gesteckt; Noch schaff’ ich Kinder, schmause gut, mag Himmelskost nicht, die dir schmeckt. Mich schmerzt dein Tod, doch gleiches Leid sei nicht von dir auf mich erstreckt 3. "נרבה שנתי לי ואהבתך דודי העירתני ראות צלמל "בתות זבול בחרובעיריל הן הם שלחוני רןו־א בעמל "בא נא ונעילה ועל עפר נעכב ומה־לזד לחיות גלמל" אחי יהודה עוב עכב כי אל מאן לתתי לחלול עמל 5 עוד אעעיה בנים ומטעמים אכל ולא אטעם במן טעמל נעצב אני על 2 מותל אל זאת עצב אער לא אר!חה ממל 66. An einen ungenannten Liebling. Aus dem Diwan ed. Egers S. 164 und S. 80 No. 188. Auf einen Einloitungsvers folgen fünf vierzeilige Strophen, deren Schlussvers den Doppelreim und das Versmaass des Einleitungsverses refrainartig wiederholt, nämlich שתי תנועות ויתד ויתד ושלש תנועות und שלש תנועות ויתד, während die ersten für sich 1) Die in Reim und Ansdruck freiere Wiedergabe Geigers s. in dessen Divan des Abulhassan Juda balevi S. 137. — 2) So ist des Versmaasses wegen statt עלי zu lesen. — 3) Kaempf, Nichtandalus# Poesie I 226 übersetzt den letzten Yers zu frei. Wenn übrigens geraume Zeit nach dem Tode des Freundes der gemilderte Schmerz es dem Dichter ermöglichte, scherzend die vielleicht im Traume gestellte Zumuthung, aus dem Leben zu scheiden und mit dem Freunde sich zu vereinigen, in diesen Yersen abzuweisen, so liegt darin nicht jene Frivolität, die nur der nicht genügend orientirte Leser aus Liebe für den edlen Juda halevi im ersten Augenblicke allerdings darin finden mag, und gewiss kein Anlass^ deshalb mit Kaempf a. a. 0. das Gedicht als eine Ablehnung der Theilnahme an der Auswanderung Juda halevi’s nach Palästina zu verstehen. Aus demselben Grunde ist auch Geiger’s Folgerung a. a. 0. nicht beizustimmen, wenn er sagt: ״Dieser Scherz beweist keineswegs tiefe Trauer und weist alle Vermuthungen körperlicher und geistiger Verwandtschaft ab.“ Die Verwandtschaft darf allerdings nicht behauptet werden; aber an dem Ernst der Trauer ist wegen dieser Verse nicht zu zweifeln. * r. :1_'w L•- mää