Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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f-;®Ufäim meti* i«k'«wr aiif jedem Gang uad - fifcdlÖ' ‘sfepjty^aS'Kft TäT dir zahlen meine Schuld an Dank. Jubelnd will ich singen jeder weil: ״Ja, nur Gottes ist der Weg zum Heil.“8 תודות לך1 אשירה ברנני ׳ישועתה ליי2’ 64. Gottes bleibende Güte im Wechsel der streitenden Jahreszeiten. Nach dem Diwan ed. Egers S. 45 No. -122 (E) in sieben siebenzeiligen Strophen zu neun Silben nebst je zwei zweizeiligen Refrains zu 12 Silben mit Ring Worten. Akrosticb אברהם♦ 1. Wie viele, einz’ger Gott, bezeugen deine Macht, Bekennen, dass sonstKeiner dir wird gleich gedacht! Du schufst den Menschen, hast zur Ehr* ihn dir gemacht, Doch nicht gezeigt ihm deines Wesens tiefen Schacht. Nur lernt er Manches, hat auf deine Werk״ er Acht, Da alle Erdendinge du hervorgebracht, אל אחד מדדרבו עךיך מגידו כי אין בלעדיך בראת אדם לכבודך v : * T T T T T אכן לא הודעתנו] סודך אך למד ממעשה ^דיך 1 כי תולדות או־ץ מעבדך Auch an den Himmel du gesetzt hast deine Pracht. Deine Pracht erfüllt das All in Stärke; Tag für Tag zeigst du uns Wunderwerke. Wunderwerke schau’n wir allerwegen; doch steht eins dem anderen entgegen. גם תתה בשחק הוךך הודךהבל מלאיוםיוםתעש'הפלא פלא בכל נחזה גם £ת־זה לעמתזה 5 2. Die Wege Gottes4 lassen regelrecht sich an, Und doch für unbeständig hält sie Jedermann. Die Wege Gottes laufen rings im Kreisesbann, Und wie im Anfang werden sie am Ende daun. Wie schön ist jeder Tag, den man zur Zeit gewann! Es heisst: Einst stritten Winter und Sommer, wie nur Mann Und 3Iann; zum Kampf im Rechtsstreit traten sie heran, <י! בצדק דרבי אל נצבו ולהבל דרכי אל נחשבו, דרכי אל על מענל סבבו ־ S “ - - ” :־ T T T ובראשית באהדת מצובו כל־ימים בזמנם מז־דטבו T “ : * T T 15 שמענו שביניהם רבו קר וחים, לקרב דין וקרבו 1) Ps. 56, 13. — 2) Jon. 2, 10. —.3) Das vorstehende Gedicht ist vielleicht zum Vortrage bei der öffentlichen Danksagung (ברכת הגומל) für die erfolgte Rettung aus gefahrdrohender Seefahrt gedichtet worden. In dieser Hinsicht wäre es freilich der gottesdienstlichen Poesie zuzuzählen; seines Inhaltes und seiner Art wegen gehört es jedoch jedenfalls dem Bereiche, der weltlichen Gedichte an (vgl. S. 101 A. 1). Ein ähnlicher Fall scheint,, wie ich nachträglich bemerken will, auch in dem oben S. 84 mitgetheilten Klageliede um den Abfall seines Sohnes Isaak vorzuljegen, welches ein äusseres. Erlebniss des Dichters mit'dessen tief eingreifenden Wirkungen auf sein Inneres uns vorfährt, während es wahrscheinlich zum Vortlage für den leidtragenden -VateT in den üblichen sieben Trauertagen (שבעה), die für den Apostaten wie für einen Verstorbenen gehalten wurden, bestimmt war. — 4) Die in^der Natur waltenden Gesetze.