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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1887-01-01 · 1887 · page 26

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1887
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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IRI
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■ ׳;; ■״ •.־ :־- ס;■<^;;ך.*ג־־א::ד־־<■־- ־ < .• ®a Wie m ergänzen ist auch in fierStelle ■•־■'■' nicht schwer: ״Eines Waldesels Füllen wird der Mensch geboren“1 und in anderen mehr. — Ebenso wenn die Tradition lehrt, v Was das Schriftwort bietet umgekehrt: So ist das allein Richtige zu ergründen Und für das Entgegenstellende eine Auskunft zu finden. Ist doch unserer Alten Auslegung oft nur Anlehnung und Merkzeichen2, Wobei den einfachen Sinn wohl wussten die an allem Wissen so reichen. So entnehmen sie der Stelle: ״Er sei ihr Erbe“ 3, Dass der Mann seine Frau beerbe. Die Sache hatten sie sicher von den Propheten her einfach empfangen; Nur sollten in der Schrift die Leser ein Gedenkzeiehen erlangen. Dem Blutsverwandten ohne Zweifel soll das Erbe gehören: Wie sollten wir diese klareYerordnung umkehren? Die Verfügung: ״Gebet A’s Erbe dem B!“ Kann nicht heissen: ״Gebet A das Erbe von B!“ Was heisst auch: ״Wenn sein Vater keine Brüder hat“, f Ohne die Angabe, was alsdann finde Statt? Soll etwa seine Frau nicht beerben der Mann, Wenn sein Vater einen Bruder aufweisen kann?4 ־■ / ־ " \ ׳.־ ׳ '• ־־־ J ׳:וכמהו ־•■־.׳ ועיר פרא אדם יולד ורבים ככה ן ״ t t t v v :*־ 7 7 270וככה נעשה אם מצאנו בדברי : T ך T T V ..... הקבלה דבר שיכהיש הכתוב נבקש איוו מהם היא אמת לבדו ונתקן את השני העמד כנגדו כי יש מקומות שידךשו בו קךמונינולזכרולאסמכתא בעלמא 5״ והם ידעו הפשט כי־להם נתנה : “ T : ־ : ד * T *•* .־ T כל־חכמה כאשר דרשו וירש אתה שהאיש יורש את אשתו כיי היתד, קבלה גמורה בידם מפי 7:7 ־ 71 7 : 7 7: T הנביאים ושימו וה הכתוב לזכר ולסימן לקוראים 280 ואין ספק כי הנחלה לשאר תנתן ואיך נהפך הדבר כי תאמר תנו נחלת ראובן לשמעון לא יתכן שטעמו שיתנו נחלת שמעון לראובן ,ועוד מה טעם ואם אין אחים לאביו 285 וו]הנה לא הודיענו מה נעשיה ועוד כי לא יירש האיש את־אשתו אם היו אחים לאביו 13 Ijob 11,12, wo I. E. in seinem.Commentar in der That das ■Wort wie (1כמ) für den Sinn ergänzt. — 7 2) Anch der Talmud {bah. ChuUin 77a und sonst) nennt ״Anlehnung“ (אסמכתא) eine Herleitung aus der ׳ Schrift, wenn deren Gegenstand anderweitig begründet ist. Sonst (z. B. buh. Jom. 74a; Jebam. 72a) wird אסמכתא für eine nur dem Gedächtnisse dienende Anknüpfung gebraucht, wo die Sache selbst aber erst ׳ ־׳ ■ von späterer Einrichtung (מדרבנן) herrührt, welchen letzteren Fall jedoch I. E. hier nicht meint. — — : 3 ־) A Mos. 27, 11. — 4) In dem das mosaisch ־ talmudische Erbrecht begründenden Gesetze 4. Mos. 27, 8 bis 11 heisst es: Der Sohn erbe in erster Linie. In Ermangelung eines Sohnes erbe die Tochter. Sei; auch eine Tochter nicht vorhanden, so erben die Brüder, und, wo auch die Brüder fehlen, die Brüder _ des Vaters. Dann heisst es in V. 11: ״Wenn aber auch sein Vater keine Brüder hat,-so - gebet seine Besitzung seinem Blutsverwandten, der ihm aus seiner Familie am nächsten steht, und ־// er soll sie erben.“ Diese Schlussworte werden, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang, als Andeutung des im jüdischen Rechte feststehenden Herkommens genommen, wonach der Ehemann Erbe . C" seiner Frau ist. I. E, beweist nun aus dem Zusammenhänge, dass dies nicht der eigentliche Sinn

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