Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1887
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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Kann denn aber ein'Bau bestehen vor dem ihn' . tragenden Giund? * TtÖiCfl חפשתי מלת בריאה ך!3ד, -Dock das vermeintliche Schroffen bedeutet Be stimmen r wenn icks naher erwäge, היא במו גורה T": : Wie ick auck das Sckriftworfc: ״Im Anfänge באשל אפרש במלת בראשית r schuf“ — an seinem Orte auslege3. בתא T T Dieselben sagen yon fünf Wesen: והם נם הם »למרים כי חמשה דברים * T : עלו במחשבת להיות נוצךים Deren Scköpfung sei von Gott beschlossen gewesen; Doch zwei setzte er als Rathesgenossen in seine דב1לא בעלי סוףו GS לק השבים Nähe: Es seien die Torah und der Gottesthron in der תורתו וכסא כבודו־ Dffi Höhe4. : Nun erweisen die Lek 1‘er der Philosophie es klar, 1 *DW 1אנשי התוויה לאלת מביאים Dass die Gedankenwelt früher als die der Ge- ^3י החכמה עולם ראשון ל schöpfe war5 * 7: הנמצאים Die Torak aber ist die wahre Welt der Gedanken; Denn sie ist der Bern alles tiefen Wissens והתודה היא החכמה באמונה כי היא מקור בל־הבונה צפונה ohne Schranken. So spricht auch die Weisheit bei Salomo6: ״Ich bin Ein Eigenthum Gottes bei seines Weges Beginn. ובכה אמר שלמה יי קנני ראשית m ••*־ITT: » “T TT: Auch ist dort ז jeder Ausdruck für ״Anfang“ כתובה2 בל״מלה קדמונית Dttft zu finden, ’ * ״ T * T להודיע שהיא ךאשוינית Um den Vortritt der Weisheit deutlich zu künden. ״Erstling“ und ״Anfang“ und ״seit je“ und ץ ״von Ewigkeit“ / ראשית וקדם ומאן ומעולם Und ״vom Beginn“ nnd ״ebe noch“ und ״vor ( ומראש ועד“לא ובטרם der Zeit“. ' Nach agadisclier Deutung ferner ist sie8 alter ובךלך הדרש 3י נבראה קדם als die Welt um zwei Tage, העולם למים ־ TT 1) השם mit der Emendation הם F. — 2) כתוב F. — 3) Zu 1. Mos. 1, 1 erklärt I. E.: ברא daselbst bedeute nicht etwa, wie mau gewöhnlich annehme, ein Schaffen aus nichts, sondern die bestimmte Begrenzimg eines längst vorhandenen, nur maassxtnd regellosen TTrstoffes. Hiernach, meint Mer I. E., wäre in dem angeführten Midrasch nur gesagt: Der Tempel und Israel seien schon Yor der Schöpfung der Welt im Bathschlusse Gottes zum Dasein bestimmt gewesen. — 4) Her. retbba Cap. 1; Jalknt Sprüche 942 zu Spr. 8, 22. Hier ist also ein vorweltliches wirkliches Dasein wenigstens von zwei Dingen' ausgesagt. Verf. erklärt nun zuerst, inwiefern man eine solche von der Torah, dann in welchem. Sinne man sie von dem Gotte stimme aussagen könne. — 5) Nach Plato setzt die Welt der Erscheinungen die Ideenwelt als die eigentliche und allein wirkliche voraus, während die Erscheinungen dieselbe nur wie Schatten getrübt und zerstreut wiedergeben (Bep. VII 514 ff. und sonst). Nach Aristoteles ist wiederum der Zweckgedanke älter als das Werk, wie der Baumeister das Bild des Hauses früher im Geiste haben muss, als er das Haus erbaut. Dasselbe wird nun anthropomorphistisch auf Gott als dm Werkmeister der Welt übertragen. — 6) Spr. 8, 22; woran eben der besprochene Midrasch anknüpft, -יי 7) Spr. 8, 22—26. — 3) Die mit der Weisheit für gleichbedeutend erklärte Torah.