Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1887
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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.. . Abraham Ibn JEJsrä. Oder hat deutlieh den Monat die Schrift uns י gelehrt, Da jährlich das Pessachlamm werde verzehrt? Und ־wie, wenn die lehre als Zeichen nicht wird gefunden, Wir dann ihn richtig durch Rechnung erkünden?1 105ןם לא הזכיר הפסחים איך הם תלולם בירחים ואם אביב לא ימצא 4 T * * T : במה נחרצה T T •“ v V ־. Da doch jährlich Sind alle mit Ausrottung j bedroht, 7 Die zur Zeit nicht genau beachten das Gebot, j Am Pess'achfeste zu entsagen dem gesäuertem ] Brot ) Und am Sühntage zu tragen des Fastens Noth2. \ Und doch hat Moseh genauestens Meister und Jünger belehrt, Was zum Aussatze und dessen einzelnen .Formen gehört — Ein Wissen, das nicht immer und auch nur für Einzelne hat Werth. ולש לחמך, כי הכל חלבים ב?ל שנה להיות שמרים *5 : * T T »״ מאכל חמץ בפסה שיש בו כרת וביום הכפרים והנה ראינו כי משה ע״ה הראנו למבין עם תלמיד דבר מצרע ואוית כל נגע על מתכנתי העמיד . שהיא לאדם אחד ולא ימצא תמיד T V T T Das zeigt, dass die Zeitrechnung bei den Festen Tortraut waid mündlich den Besten. So finden wir, dass auch Chiskijah die Aeltesten zu Rathe gezogen3. Also wird für der Feste Bestimmung des Käthes gepflogen, Wie von glaubhaften Männern wir es vernommen, Deren Namen durch die Mischnah sind auf uns gekommen4. Ton Gott, der ihnen das Wissen hat gewährt. Sei ihnen ihr Lohn vollauf bescheert! — Doch nicht genug, dass jene Urtheilsleeren ¬מסס! Glauben an Ueb erlief er tes den Rücken kehren : , Das Wort soll nach ihnen jeder Regel entbehren. וזה לאות כי קריאת המועדים 5» היא נתונה לחסידים וככה מצאנו בחוקיה .שנועץ עם הזקנים ורגה המועדים על פי העצה נתונים כאשר העתיקו אנשי האמונה הנקובים בשמות במשנה 120 והשם שנתן להם חכמה הוא לתן משכךתם שלמה ולא די לאלה חסדי התבונה .. שאין בהם אמונה V ** ו t יד T w . עד שיוציאו המלה מהתבונה ׳ * T ״ ־ : T 1) Der Monat, in den das PessacMest fallen soll, wird in der lieiligcn Schrift nur als Monat der Aehrenteife bezeichnet (2. Mos. 13, 4; 23, 15; 5 Mos. 16, 1). Diese Zeitbestimmung ist aber auf Palästina bezogen, nützt also in andern Ländern, wo die Beife in anderer Zeit eintritt, nicht und gewährt in Jahren des Misswachses selbst in Palästina keinen Anhalt. Vgl. die gangbare Einleitung oben S. 31 Z, 136—141 und den gangbaren Commentar zu 2. Mos. 12, 2. — 2) So uach dpn bestimmteren ’ Worten der gangbaren Einleitung (oben S. 27 Z. 72, 73) und des gangbaren Commeritars zu 2. Mos. 12, 2. — Sonst könnte man die Worte hier nach ihrer weiteren Fassung auch auf die Arbeitsenthaltuhg am VersÖjurangstage beziehen. Uebrigens ist in Z. 110 כביום oder ויום st. וביום wahrscheinlich zu lesen. — 3) 2 Chr. 30, 2, als es sich darum handelte, die Pessachfeier um einen Monat aufzuschieben. Ansführlecher ־wird hierüber in .der gangbaren Einleitung (oben S. 33 Z. 163—170) gehandelt, ferner im gangb. Commentar zu 2. Mos. 12, 2 und im Sefer haiblmr S. 7b ed. Halberstam.» — 4) Die Dehrer der Mischnah vertreten die Ansicht, dass der über ganz Israel gesetzte Gerichtshof (das Synedrion) zur Festsetzung des ^Kalenders nach überlieferten Pegeln ermächtigt sei, was die Haräer eben bestreiten.