Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1886
- Date
- 1886-01-01
- Page
- – (sequence 39)
- Language
- German
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37 Dass Poseidonios die Hauptquelle Giceros für das erste Buch von De divin. ist, haben Schiche De font. libr. Gic. de divin. (vgl. p. 25) und Hartfelder Die Quellen von Giceros Büchern de divin. (vgl. S. 8 f.) erwiesen. Poseidonios* Interesse für Geschichte ist schon aus seinem grossen politisch-historischen Werke (vgl. Müller FHG HI 249 f.; Toepelman De Posidonio rerum scriptore; Scheppig De Posidonio Apam. rerum gentium terrarum scriptore p. 15 f.) zu ersehen. ״AvSpa xtov xa9׳ ’־qpag (ptXooöcptov 7coXopa9׳’eaxaxov nennt ihn Strabo XVI 2, 10. p. 758, xov smaxYjpovwctiSxaxov xtSSv Sxgkxcüv Galen De Hippocr. et Platon, plac. V 652 Kühn. 14. (Zu S. 11). Vgl. Ps.-Plut. Plac. I 7, 1 bei Diels Doxog. 297, 18 und die hier angeführten Schriften; Jos. c. Ap. H 87 und Anderes. 15. (Zu S. 12). Von geringem Werthe für die Entscheidung unserer Frage ist es, wenn Philon (De prov. II § 89) Xenophanes, Parmenides und Empedokles vitarn omnem ad pietatem laudemque Deorum dedicantes nennt. 16. (Zu S. 18). Ein eigenes Urtheil über Etymologie und ursprüngliche Bedeutung der angeführten Worte soll und darf von mir nicht abgegeben werden. Es sei daher nur auf Osiander ZdMG. X 60 f.; Fleischer das. und Sitzungsber. d. Königl. Sachs. Ges. ph.-hist. Gl. XVHI 290 f.; Nestle Theol. Stud. f. Württemb. 1876 S. 25 f.; Nöldeke Sitzungsber. d. Kgl. Preuss. Akad. d. Wissensch. ph.-hist. Gl. 1882 S. 560 f. hingewiesen. 17. (Zu S. 18). Protagoras spricht von Göttern bei Platon Prot. 820 G f.; Prodikos bei Xenoph. Memor. H 1, 28 f. Vgl. Zeller I 4 1012. Ueber Antisthenes’ Lehre vgl. Philodemos 7c. suaeßeEas ed. Bücheier in Jahns Jahrb. 1865 S. 529. ed. Gomperz p. 72; Gic. De nat. Deor. I 18, 82; Krische Forschungen S. 248. 18. (Zu S. 14). Stob. Flor. 45, 28. Ich folge hier Krisches a. a. D. ausgesprochener Ansicht über Antisthenes’ Verhältniss zu Religion und Staat. Anders urtheilt Zeller Ph. d. Gr. H 3 277 f., 280 f. 19. (Zu S. 14). Die oben angeführten Sprüche zu verdächtigen, liegt kein Grund vor. Freilich gewähren die bisherigen Sammlungen der Demokriteischen Fragmente eine geringe Gewähr für die Echtheit des Aufgenommenen. So müsste man an dem Charakter der Demokriteischen Philosophie irre werden, wollte man mit Burchard (Fragm. der Moral des Demokrit S. 18), Zeller I 4 835 u. A. die aus den Sprüchen des Demokrates stammende Sentenz (n. 79 Or. n. 250 Mull.) für Demokriteisch erklären ftefou vöoo xd ats& StaXoY^ea&ai xaXöv. Ueber den Sinn des von Aötius Demokrit zugeschriebenen Ausspruches dagegen (Diels Doxogr. 802, 16) ist Zeller I 4 814; Krische Forsch. S. 157 f. zu vergleichen. Den Sprüchen des Demokrates (n. 84 Or. n. 249 Mull.) gehört ferner eine Sentenz an, die von dem besonnenen Burchard (das. S. 60) mit Recht verworfen, von Mullach den echten Bruchstücken Demokrits wieder angereiht ist: 6 xoapog axY]v7j 6 ßcog nocpodog• riXd-sg* sldeg' dnrjXd-sg. Wie der