Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1885
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
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JRcht fübrT Ich Gründe an, nach der Mässorabdeuter Ayjb, Dafür, dass Ein Mal ״voll“, ein ander Mal ״verkürzt‘4 geschrieben ward!2. Denn die Scheingründe,- die da werden gelehrt, Haben mit der agadischen Deutung gleichen . Werth V3. Giebt doch der Schreiber das Wort bald voll der Deutlichkeit wegen, Bald verkürzt, wenn eben an Kürze ihm ist gelegen! Die aber Gründe heischen für verkürzte Schreibung und zugleich für volle, Sie mögen doch sagen, wie man ohne Absicht eigentlich schreiben solle. Da hat Mos eh dasselbe Wort ohne Waw geschrieben14, Das vom Ordner der Sprüche uns ist mit demselben verblieben15; Was die vielen Jahre zwischen beiden genugsam erklären. Ja, Kindern mögen jene Gründe gut genug sein anzuhören16. Auch wird, wer nur richtig kann erklären, Die ״Verbesserung der Soferimu leicht entbehren17. ולא אוהירטממי חכמי‘ ה&סרתג 345 לטה &*ת2 טלאה וזאת נחסרת8 .זז ־ ' — V V VS V : ' r כי כל טעטיהם כדרש הדרש הם4 כי והכותב פעם5 יכתוב המלה מלאה מבארה6 . ופעם7 יחפר אות נעלם לאחוז דרך קצרה «3 ואדור שיךרשו טעם למילאים ולחסרים יורונו איך יוכלו לכתוב הכופרים 8 ומעזה כתב בלא דו יי ימלך9' T V ־ : I : * T: T ומעתיק מעלי כתב בת תחת עבד כי יי ושנים רבות בין שניהם 355 רק לתינוקים10 טעמיהם טובים הם גם בפרושים" הישךים אין צרך לתקון םופו־יים 1) So H2; טעמי המסורת B1; טעמי אנשי המסורת B2 N 0; טעמי לשון אנשי המסורת M. - 2)זו bi W. 3) ולמה זאת יחסית CH3; ולמה זו כחסרת w; ולמה כחסרת H102.3; וזו כחסרת Bi. - 4y So כדרש הדורש הם BiLPt2 und כדרש הדרש הם B2 vi w; fehlerhaft schon כדרש הדרש מהם pti und vollends 01 בדרך הדרש «der כדרך הדרש N. - 5) פעמים B1. — 0) ופעמים (7 - .ויכתוב המלה מבוארה V3. — 8) הספרים LN. - «) יי ימלך לעולם ועד B2, womit aber der Gleichklang der beiden ימלוך am Ende gestört wäre. — 10) So m L Pt2 W übereinstimmend mit der bei I. E. verkommenden Form (z. B. Ker. ehern. IV S. 141 Z. 10); לתינוקות Bl N Ptl. — H> בפירדשי Bi. — 12) Die überlieferte Mannigfaltigkeit in der Schreibung der hebräischen Texte mit oder ohne die vocalisch gesprochenen Buchstaben או״י {scriptio plena oder defectiva) sowie andere die Schreibung der Texte betreffende Ueberlieferungen waren Gegenstand einer־ zumeist gekünstelten und willkürlichen Deutung geworden. Die Probe eines solchen Midraschwerkes über massoreti^che Einzelheiten s. z. B. in Berliners Pietät Soferim S. 30 ff. liebr. u. S. 34 ff. deutsch. — 13) Dh. sie geben nicht eine einfache Erklärung der Sache, sondern tragen Erbauliches, Belehrendes, Unterhaltendes hinein. —!4) 2 Mos.!5, 18 15 — .יי ימלןי לעולם ועד) Spr. 30, 22 תחת עבד כיץמלוך. — 16) VgL I. E. in Safah beriirah, Emi. s. 7 a ed. Lippmann: וחכמי המסורת בדאו מלבם טעמים למלאים 1לחסרים, והם טובים למלא כל חסר לב , כי'אחרי שהם מבקשים טעם למלא נלחסר , הכה אין כח בסופר לכתוב. רק [יכתוב! מלא אם רצה; לבאר שלא תתערב המלה כמו עולם 1ועלם1 או יכתוב חסר לאחת דרך קצרה. inthümlich versteht der Herausgeber G. Lippmann das. unter חכמי המסורת dieMassoreten, deren Geringschätzung bei I. E. ihm mit Hecht unerklärlich ist. Es sind aber, wie hier, vielmehr diejenigen, welche die Massorah «um'Gegenstände der ׳Deutung machen. Beiläufig ergiebt sich hieraus die Richtigkeit der LA חכמי המסורת oben z. 344. — 17) Eine Verbesserung oder Berichtigung der Soferim (תקץ ס1פויים) im Wortlaute der h. Schrift wird an 18 Stellen angenommen in der ״grossen Massorah“ zu 4 Mos. .Anfang und zu Ps. 106, 20. Eine solche wird in Bezug auf Stellen überliefert , deren eigentlich er Ausdruck aus religiösen oder Schicklichkeitsruekmchten eine veränderte Fassung ii