Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1885
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 36)
- Language
- German
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Bei jderen Widerleguiig we3^ ich kurz midi fassen; כי עם.תעי לבב הם1 כי הדברים על צדק לא חלקו , בלתי בדבר אחד צדקו ׳ ׳ : ׳ : I : T T V T T Wer kann mit irren Leuten sich tiefer einlassen? Sie haben die Dinge nicht richtig zu unterscheiden verstanden. Nur mit der Einen ihrer Meinungen bin ich einverstanden, Dass jedes Wort und Gesetz, sei es gross oder אן fÜÖp 2!*TfiCjM א^ר כל לבר klein, גדולה T : 80! בכף מאוני הלב תהיה שקולה כי יעו בלב דעה מחכמת יושב קדם נטועה ” T : ־ v י•, T Müsse Gegenstand verständiger Erwägung sein. Denn die Erkenntnissgabe, die unserem Geiste eingepflanzt ward, Ist ein Theil göttlicher Weisheit und von deren Art. 1אם לול{1ת לא תסבול3 לבר4 Wenn also der Buchstabe die Vernunft verletzt : — ־ * t r או ישחית5 אשר DitWHrD יתברOder sich dem Zeugnisse der Sinne widersetzt ־ ־. ־ V : ־ : TT* T ־8! או נבקש6 לו סוד Dann suchen wir einen tiefem Sinn für das Schriftwort; Denn verständige Erwägung ist ja der For- כי שלןלל הלסת ל«וא לויסלל sehung Grund und Ausgangsort, Zumal da die Torah nicht an unvernünftige ףלאז נוצה התורה לאשר אין Wesen ergeht ל15ת לו Und des Menschen Geist zwischen Gott und והמלאך בין אדם8 ובין אלהיו ihm als Vermittler steht. הוא שכלו Doch wogegen gesunder Verstand sich nicht יכל ךבר9 שהדעת לא תכחישנו) kehrt, 190 כפשוטו ומשפטו10 נפרשנו ונעמיתו על מתכנתו Das wird schlicht und recht am besten erklärt. Da gebe man den Sinn nach dem Texte getreu Gesetzes hinwegzukommen. In der Einleitung zu dem andern Pentateuch ־ Commentar, welche in der Fortsetzung dieser Sammlung mitgetheilt werden soll, nennt sie I. E. ausdrücklich und zwar nicht, wie hier, an dritter, sondern an erster Stelle. Vorläufig s. Friedländer a. a. 0. IV hebr. Anhang S. 1. 1) Nach Ps. 95, JO; תועי רוח Ol nach Jes. 29, 24 nur hinsichtlich dieser zwei Worte. — 2) So, B2 Hs o*. 2 pti. 2 vi. 2 w; אשר כל מצוה Bi 03; אשר כל דבר מצוה N. — 3) יסבול Pi W. -הדבר (4 ־ B2 02 N. — 5) ״Verletzt“, also dem Sinne nach gleich יכחיש, wie Reifmann (inBettalmud 11,49) emendiren will. — 6) יבקש n p vi. 2. — 7) כי לא n p sp. - 8) האדם Hi. - 9) 01 הדבר V2.4.5. _ 10)כפשוטו משפטו bi. — 11) Neben der Vernunft wird hier die sinnliche Wahrnehmung als Quelle und Prüfstein der Wahrheit vorausgesetzt, wie unter den bekannten jüdischen Religionsphilosophen zuerst Saadiah in der Einleitung seines religionsphilosophischen Werkes (p. 12.13 ed. Landauer; Tibbon’sche Uebersetzung Emunot p, 7 ed. Berlin, unpaginirt) dafür nennt: a) die sinnliche Wahrnehmung (t\<p\.yt V^ rang (vJt fp ידיעת מה שההכרח מביא אליו ג) und (p. 14 Land; p. 8 Tibb. Berlin) d) das Zeugniss der glaubhaften Ueberlieferung(v^^CaqJt ההגדה הנאמנת י), wozu die Zeugnisse der heiligen Schrift gehören. Hier ist a in Z. 184, b und ein Z. 183 vertreten, d war aber nicht geltend zu machen, da es sich eben um den Sinn des Schriftwortes handelt.