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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1885-01-01 · 1885 · page 15

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1885
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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אל סעו} '!ו!עזל!יף %1ן ©5ל rffigf וקודי •®ד סוד %0ך^ Wer Gesetz hat fest und Regel seinen Geist gelehrt, Freut sich seines Wissens wie der Held, der zückt sein Schwert; י Findet meines Räthsels Sinn, kann auf zur Lehrburg steigen, Spähet deren Fenster aus, durch das sein Blick dann fahrt. Weil aber dieses Yersmaass der zusammengesetzten Silben wegen int Hebräischen schwierig ist* 2, war der Verfasser dieser Verse genöthigt, die Worte צפנתיו!)!!!ן ןג3רר zu theilen3; es schadet ja nicht, da es innerhalb desselben Verses geschieht. 15. Fünfzehntes Versmaass, welches das allerschwierigste ist: Viergliedriger Reimvers aus zwei Mal je einer einfachen und einer zusammengesetzten Silbe (י4 לתנועה ויתד וכנועה.וימי wie in dem Verse 5: ארדשה חמיך,פיאני עבדך,אערוןי נגלןד,מהלל נחמד Huld erbitt’ ich mir; Knecht ja bin ich Dir, Dichte nach Gebühr Dir gar schönen Sang. Die Reimverse, welche dem Tone einer Melodie folgen, müssen durchgängig gleiches Maass haben.*5 ב) Es sind Y. 1 und 2 des Mondräthsels, welches Ihn Esr a zugeschrieben wird, mitgetheilt von Luzzatto in Polak’s הליכות קדם zwischen Heft I u. H, handschriftlich in cod. hehr. XXXIV, 125 der K. Hofbibliothek in Wien (s. Goldenthal, Die neuerworbenen Handschriften S 59). Die Lösung des Rathseis giebt Is. Thüringer in Polak’s גרד p S. 51. —TJebrigens ist zu bemerken, dass ,לכו die erste Hälfte des ersten. Verses schliesst, חרבו die zweite Hälfte desselben, ISOTHJp den zweiten Vers, alle drei mit zwei einfachen Silben und dem im ganzen Gedichte herrschenden Reime, מעוין aber die erste Hälfte des zweiten Verses beendet und zwar mit einer zusammengesetzten Silbe, die eben am Reime so wenig theilnimmt wie die ersten Hälften aller nachfolgenden Verse. Hiernach ist Li pp mann s Bemerkung zu Zachot S. 11b, Anm. 10 über חרבו überflüssig und irrig. — 2) Cod. 51 Sem. ובעבור היות זה המשקל כבד בלשון הקדש כעבור היתדות, in ed Lippm. fälschlich: בגבור (3 — .ובעבור היתדות ist getheiit zwischen Glied 3 und 4 des ersten, תרו®* zwischen Glied 1 und 2 des zweiten Verses. — 4) Saadiah Ihn Danan hat dieses Metrum nicht; es entspricht aber, wie bereits Kämpf, Die ersten Maltamm S S. 43, bemerkt hat, genau dem arabischen (Freitag S. 142, 16), dem ״Vollzähligmachenden'4, welches der Grammatiker Achfasch zu den 15 Yersmaassen des Begründers der arabischen Metrik, Chalil ben Achmed, hinzugefügt hat und Saadiah Ibn Danan als Neuerung zu übergehen scheint. —■ 5) Nach Sehelz. häkle. S. 60a yon Ibn G'ebirol. — 6) D. h. Jedes Gedieht^ welches zum Liede bestimmt und demnach mit einer Melodie versehen ist, muss dieser Melodie entsprechend überall gleiches Yersmaass haben und darf z.B. nicht im Anfangsverse, wie bei Versmaass 10 und 14, am Schlüsse der ersten Yershälfte von den übrigen Versen des Gedichtes abweichen. — Dies scheint mir der unge~ zwungene Sinn der Worte Ibn Esra’s zu sein: והתדווים שיש להם שעם נגינות ראויים

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