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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1880-01-01 · 1880 · page 32

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 32)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720953--031-2723342
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28 Commentar Rasches an1), und dieser war, abgesehen von der Lücke im Anfänge2) und dem einen fehlenden Wochenabschnitte3), vollständig und um viele Zusätze bereichert in der Handschrift vorhanden. Dass im sechzehnten Jahrhundert und darüber hinaus der dritte Bestandtheil den Schluss der Handschrift gebildet habe, ist an derselben noch jetzt zu erkennen. Auf dem letzten Blatte des gedachten Wörterverzeichnisses bemerkt ein Mann, der seinen Namen — wahrscheinlich Jomtob — durch Anfangsbuchstaben bezeichnet, er habe im Jahre 1543 das Buch durchstudirt4). Dasselbe bemerkt darunter der bereits genannte5) spätere Eigenthümer des Buches Phoebus Walch aus Worms im J. 15996). Noch zwei andere Nachfolger im Besitze aus der Familie Walch oder Walich schreiben darunter ihre Namen7) und daran schliessen sich noch zwei Namen späterer Besitzer aus derselben Familie auf dem ersten der leeren Papierblätter, die am Schlüsse beigebunden sind8). Zwischen dasselbe und das letzte Pergamentblatt jenes Wörterverzeichnisses ist dann ein vierter Bestandtheil eingeschaltet worden, um den Commentar des RSBM zu vervollständigen. d) Nachträglich also ist noch als vierter Bestandtheil das Bruchstück einer Handschrift hinzugekommen, welches mitten 1) Wie denn auch, der .Raschi- Commentar zu Propheten und Hagiographen in der königl. Bibliothek in Berlin (Cod. hebr. 122 fol.) ursprünglich als zweiter Band zu der von uns besprochenen Handschrift gehört haben soll (Berliner, Plet. Sof. deutsch. Th. S. 28). 2) S. 26 A. 3. 4. ף S. 27 A. 4. 4) Die Worte lauten: שנת ש״נ לפרט למדתי בזה הפירוש נאם יט״ב הר״י ה״ש Setzt man die Worte שלמה *V2 א גי יצחק/ welche am untern Rande des Raschi- Commentars zu 2. Mos, 34, 6 ohne weiteren Zusammenhang sich finden, mit jener Abkürzung in Verbindung, so ist der zweifelnde Versuch Steinschneider’s (HB 1864 S. 83) dahin zu vervollständigen, dass man die Abkürzung vielleicht liest יום טוב בן הרב ר' יצחק האלברשטט• *) S. 26 A. 1. 1 6) בשנת שנ״ט לפק למדתי אני השפל בזה הפירוש נאם יוסף בר מאיר שלי״ט המכונה וייבש וואלך.רופא ולא לו פה ק״ק ווירמיישא בביתי צור בלומן• אליעזר בן לא״א יוסף וייבש רופא פה ק״ק ווירסיישא וואלך• — אליעזר בן ף לא״א משה וואליך מגזע לוריא• Beide Namen sind ebenso schon auf der ersten Seite des Textes oben zu finden. — In Frankel’s Mtschr. 1865 S. 37 wird fälschlich an unserer Stelle ממע לוריהו gelesen. 8) Salomo Walich und Moseh Walich. Ueber diese und über andere auf der Innenseite des Oberdeckels verzeichneten Namen aus der Familie Walich s. Berliner in Steinschneiders HB 1864 S. 83 und Max Landsberg in Frankel’s Mtschr. a. a. O.

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