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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1880-01-01 · 1880 · page 33

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720953--032-2723343
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29 im Raschi-Commentar zum vorletzten WA des fünften Buckes Mos.J1) beginnt und zunächst diesen Commentar bis zum Ende des Pentateuch, dann aber den des RSBM vom zweiten WA des fünften Buches Mos.2) an in ununterbrochener Folge giebt. Am Ende dieses Bestandtheiles und der so vervollständigten Handschrift fehlt ein Pergamentblatt., das den Schluss des letztgenannten Commentars enthielt, weshalb denn auch der Pentatezcch-Commentar des RSBM, wie in seinem Anfänge, so auch an seinem Ende lückenhaft erhalten ist3). 2. Wir haben die Lücken gelegentlich bemerkt, die aus der bruchstückartigen Beschaffenheit sich ergeben haben. Als eine Art von Entschädigung bieten der zweite und der vierte Bestandtheil, wie die vorangehende Beschreibung ergeben hat, eine Doppelabschrift von dem Commentar des RSBM zum zweiten, dritten und vierten Wochenabschnitte des fünften Buches Mos.4). Die Vergleichung derselben gewährt ein erwünschtes Mittel zu gegenseitiger und sicherer Berichtigung für den vielfach entstellten Wortlaut. Was die Ausgaben betrifft, so folgen sie in ihrer vollständigen Abhängigkeit von dem ersten Abdruck in Berlin, gleich diesem, für die genannten Wochenabschnitte derjenigen Abschrift, welche in dem zweiten Bestandtheile der Handschrift enthalten ist. Für die nachfolgenden Wochenabschnitte des fünften Buches Mos. musste freilich der vierte Bestandtheil als die einzige vorhandene Quelle beim Abdrucke benutzt werden. 3. Ueber die früheren Eigenthümer der Handschrift haben wir nur vereinzelte Anhaltspunkte und Nachrichten. Von den oben bereits bemerkten Angaben5) führt die erste auf das Jahr 1543, die zweite auf 1599. Seit dieser Zeit blieb die Handschrift viele Geschlechter hindurch ein Erbstück der Familie Walch, später Walich genannt. Ein späterer Besitzer, dessen Aufschrift blässere Dinte und jüngere Schriftzüge zeigt, nennt auf der ersten Papierseite am Ende der ganzen Handschrift nur seinen Namen 1) zu 5. Mos. 32, 41 des wa האזינו* 2) 5) ואתחנן. Mos. 3, 23 ff.) 3) Von der Erklärung zu 5. Mos. 33, 3 ist nur noch der Anfang erhalten, alles Andere ist mit dem letzten Blatte unserer Hdschr. für uns verloren. 4) עקב׳ ואתחנן und יראה Wir bezeichnen im Folgenden die gedruckte Abschrift des zweiten Bestandtheiles mit Ab sehr. I, die ungedruckte des vierten Bestandtheiles mit Abs ehr. n. 5) S. 28 A. 4. 6.

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