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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1880-01-01 · 1880 · page 30

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720953--029-2723340
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26 schrift, in grosser ־and schöner rabbinischer Schrift deutscher Hand, beginnt in seinem lange schon im Anfänge lückenhaften Zustande inmitten des Raschi -Commentars zum vierten Wochenabschnitte des ersten Buches Mos.1) und schliesst wiederum in den Worten Rasern’s zu einem WA des vierten Buches Mos.2). Der Commentar R. Samuei/s folgt hier auf den Commentar Raschi’s zu jedem einzelnen WA. Vom Raschi-Commentar fehlt also im Anfänge der Handschrift die Erklärung zu den drei ersten Wochenabschnitten3) ganz und zum vierten WA4) zum Theil; der Commentar des RSBM beginnt mit dem Anfänge des vierten Abschnittes. — Der Ab- Schreiber dieses Bestandtheiles nennt sich in seinen Zusätzen5) zum Raschi-Commentar öfters Gabriel. b) Der zweite Bestand theil, der den ersten bis auf die Wiederholung eines Wortes6) genau fortsetzt, zeigt im Anfänge eine kleinere, aber noch immer schöne, weiterhin jedoch eine grössere und dafür minder gefällige Schrift. Zuerst folgt auch hier regelmässig der Commentar des RSBM auf den Rarchi’s für jeden Wochenabschnitt. Allein zwischen zwei Stellen des Raschi- Commentars7) hat der Schreiber eine ganze Seite leer gelassen. Eine spätere Hand ergänzte zwar das aus dem Raschi -Commentar Fehlende, fügte aber den ausgefallenen Theil des Commentars von RSBM8) — sei es aus Versehen, sei es in Ermangelung einer ג) Zu 1. Mos. 19, 9 des wa וירא mit den Worten <וישפט) שפוט• נעשית מוכיח אותנו וגו* Die vorangehenden Blätter der ursprünglichen Handschrift fehlten bereits im J. 1599, als der Arzt Phoebus (Joseph) Walch in Worms als Käufer und Eigenthümer seinen Namen über den angegebenen Worten verzeichnete: קני[ כספי נאם יוסף ב*ר מאיר ואלך המכונה וייבש רופא ולא לו• Ueber die eben angegebene Jahreszahl s. unten S. 28 A. 6. Das Jahr (der Welt) 5375 bei Berliner (Frank. Mtschr. 1864 S. 218) beruht darauf, dass diese Zahl auf der Innenseite des Oberdeckels hinter dem Namen des Phöbus Walch (von anderer Hand!) hinzugeschrieben ist. Allein diese Zahl ist nicht einmal eine irrige Zeitangabe, sondern eine alte Bibliothek- Nummer für den Band. ף zu 4 ויהיו לאות• Mos. 17, 3 im wa קרח mit den Worten:לזכרון שיאמרו אלו הן מאותן• נח׳ בראשית ף und לך לך• 4) וירא• 6) תוספות• 6) מאותן (ob. a. 2). 7) Zwischen dem vorletzten Verse des WA 4) פינחס. Mos. 29, 39) und dem sechsten Verse des WA מטות (das. 30, 7). ף zum wa פינחס•

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