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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1879-01-01 · 1879 · page 39

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1879
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 39)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720955--38-2723292
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38 diejenigen übertragen, welche sich zum Judenthum bekehrt hatten, und auch auf die Mesener, welche durchweg als palmyrenische Abkömmlinge galten. Vergebens hatte Samuel ein sehr günstiges Leumundszeugniss für die Mesener ausgestellt, dass sie weder von Sklaven, noch von Bastarden abstammten, dass man sie demnach als vollbürtige Juden behandeln müsse, und dass man sich ungescheut mit ihnen verschwägern dürfe. Rabs Verdammung gegen sie, von Vorurtheilen und Hass genährt, drang durch, und sie scheinen während des ganzen dritten Jahrhunderts von den babylonischen Juden gemieden worden zu sein. Bis nach Palästina hin drang der üble Ruf der Mesener. Indessen für die Dauer haben sich die jüdischen Mesener diese Brandmarkung nicht gefallen lassen. Meherere von ihnen, welche durch ihren erworbenen Reichthum eine angesehene Stellung in der Gesellschaft erlangt hatten, strebten darnach, mit den jüdisch-babylonischen Patricier-Geschlechtern Familienbande zu knüpfen und sich dadurch zu heben. Von diesen selbst mögen einige eine Verbindung mit reichen Mesenem gerne gesehen haben, scheuten aber das Vorurtheil. Mesenische Jünglinge hatten die babylonischen Hochschulen besucht und sich Gesetzeskunde angeeignet, die ebenfalls unter dem Vorurtheil litten, wenn die Regel gelten sollte: ״Mesene ist todt.“ Genannt wirdRabükba ausMesene.1) Beiden Theilen lag also daran, den Makel der Unebenbürtigkeit oder gar der Verworfenheit von den Mesenern zu nehmen. Im vierten Jahrhundert scheint ihre Ehrenrettung unternommen worden zu sein. Ein Gesetzeslehrer Ami bar-Abba erklärte mit einem Male ') Sabbat 37 b. אטד ליה רב עוקבא מטישן לרב אשי : אתון דסקרביהו לרב ושמואל עבידו כרב ושמואל , אנן נעביד כר' יוחנן. Auch das. 43a. Dieser R,’ Aschi war der ältere, der G-rossvater des berühmten R’ Aschi, folglich lebte jener und der sieh mit ihm unterredende Ukba im vierten Jahrhundert.

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