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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1879-01-01 · 1879 · page 33

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1879
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720955--32-2723286
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32 waren daher sämmtliche jüdische Familien in den Städten Mesene’s verworfen. Aber was konnte er, oder was konnte man den mesenischen Juden vorwerfen? Mar-Samuel hatte ausd nie,kl ich bezeugt, dass sie weder von Sclaven, noch von Bastarden abstammten. Aus welchem Grunde wurden sie andrerseits so geächtet, dass eine respektable Familie sich mit ihnen nicht vermischen durfte? Es klingt auf den ersten Blick seltsam genug: man konnte jüdischen Mesenern nichts weiter nachsagen, als dass sie von1) Unlauteren aus Palmyra abstammten. Die Tragweite dieses Vorwurfs ist nicht sofort zu ermessen. Es herrschte nämlich im dritten Jahrhundert ein fast unerklärliches Vorurtheil im jüdischen Kreise gegen Palmyrener. So dürftig auch die Nachrichten über jüdische Bewohner Palmyra’s sind, so ist es doch gewiss, dass noch vor dem Untergang des jüdischen Staates, und auch noch im Beginne des dritten Jahrhunderts Juden in dieser Oasenstadt gewohnt haben.2) Wie in andern syrischen 2) Jebamot 17a: פסולי דהיפניא משום פסולי דטישן ופסולי דמישון •טשו ם פ פ ו ל י ד תר גז ו ד ף Ueber Juden in Palmyra sind nur zwei Notizen bekannt. Nazir VI. Ende lieisst es *מעשה במרים ה ת ר ט ן י י ת ־ ואמרו לה על בתה עהיתה טבכנת והלבה וג״צאה שמתה, ואמרו הבמים תביא שאר קרבגותיה ותטהר. Dieser Fall von einer Palinyrenerin, welche eine Naziräergelübde gethan, spielt selbstverständlich vor der Tempelzerstörung. Diese war gewiss eine geborene Jüdin. Die. andere Nachricht giebt die in Palmyra gefundene bilingue Grabinschrift, griechisch bei Le Bas et Waddington Inscriptions grecques No. 2619 und palmyrenisch bei cleVogiie Inscriptions semitiques No. 65. To!xo^asiov 05־ ׳L&fcwvoc wxood|j17jGav Z7;vdjj׳.oc y.w. Sajioo^Xo? Atjovi tob ,!«xoußov [stc; T£LU.7j]y A7J0ÜI ~a~pbc CiUTOJV ßüTOlC: VJJ\ dbzK^ülc Xßl OlOtC XC/.l UlOJVGlC; . . . . sic tov &%avza ypdvov. M־r)v1 £avor/.10 toü fxcp Itouc. [בי] a קברה דנה ב[ית] עלטא תצבי הע[בד]ו מן [ביסה]ון זביד[א ושט]ואל .325 אלוי בר יעקוב בר שמואל ליקר לוי אבוהי ..... ״ א בירח ניסן שנת Diese bilingue Grabinschrift ist datirt, von 523 Sei. 211 nachchr. Z. Der Name Levi garantirt, dass hier von einer urjüdischen Familie die Kede ist.

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