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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1875-01-01 · 1875 · page 107

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1875
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 107)
Language
German
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209 Lemmate dem Eupolemos zugewiesen. Doch scheint dieses von einem kundigen Manne beigeschrieben zu sein; denn es trifft das Richtige, wie der durchweg zum Charakter der übrigen Fragmente stimmende Ton erweist (vgl. obenS. 118. 122. 124.). Dazu kommen Uebereinstiminungen auch einzelner Worte z. B.: slxa *Icova%uy> — c. 30 Anf. slxa 3IrjGovv slxa . . SaovXov . . sh i 4aßi§m, 7tgoq)r1z£v6a1 *Isgspiav c. 30 Anf. Mcoöijv itQOcpritsvGat; Uanagslxig v.ai TaXiXaLa — c. 33; TaXadhig das.; tov de %gv60v .. nccl agyvgov nal 1aX%öv 447 d; 3I0vdal01 c. 26. 449 c. d; 7ן mßcoxog 451 c. Von den durch Eusebios geretteten Schriftstellern ist es also Eupolemos, dem dieses Fragment am ehesten zugewiesen werden darf. Einem sonst nicht genannten aber gehört es nicht an nach S. 36 Anm.*). 10. Snron und Uapbres. Uovqcüv für □חור der Chronik hat den Erklärern unnütze Scrupel gemacht. Für diesen Namen war 2iga}(10g (Herod. YII 98; Synk. p. 343, 8f.) überliefert. Um dieser Form sich zu nähern verwandelte Eup. ח in 2, was durchaus gewöhnlich ist nach Gesenius (Monum. phoen. p. 414) und an der Uebertragung von אופיר in Xcocpiga oder Xovrplg bei den LXX (I Kön. 9, 28; I Chr. 29, 4) und Jos. (Ant. VIII6, 4) und Aehnlichem sein Analogon findet. Die Verwechselung von N und M aber ist bei den griechischen Uebersetzern der Bibel überaus häufig, wie aus Tsgs^} 3Edsu, Madiafi erhellt. Auch das letzte Bedenken gegen diese Erklärung muss schwinden, wenn man die sonst vorkommenden vielfachen Uebertragungen dieses Namens beachtet. Xsigayu oder das damit identische Xigap schreiben die LXX; Eigapog Josephus nach Menander und Dios (Ant. VIII 5, 3) und an anderem Orte Eigco^iog (c. Ap. I 21); Xsiga^iog Tatian (or. ad Gr. p. 128), 'Isgcofiog Theophilos (ad Antol. III 131), (dstgapog die alexandrinische Chronik (p. 169,1). — Dass dagegen *Tnsgava bei Clemens (I p. 397 Pot.) nicht aus einer neuen, also der achten Form des Namens entstanden, sondern von Clemens aus den nicht zusammengehörigen Worten des Eupolemos vitsg cov av (bei Eusebios IX 34) übel zusammengeleimt ist, hätte nach dem von Potter (z. St.) Bemerkten Hulleman (a. a. O. p. 150) nicht bestreiten sollen. Potter hat auch (I 21. p. 396) richtig dctv für <daßl8 zu lesen vorgeschlagen, was oben (S. 55) und von Cobet in 'Egprjg Xoyiog (I p. 206) übersehen worden ist. — Uaphres halten Perizonius (Aegypt. origin. c. 14. p. 267), Huetius (Hist. eccl. II 253) und Kuhlmey (Eup. fragm. p. 71) für identisch mit Venephes und diesen für den letzten König der zwanzigsten Dynastie. Hiergegen ist geltend zu machen, dass, abgesehen von der nicht unbeträchtlichen Verschiedenheit der beiden Namen, die echten Verzeichnisse die Könige der 20. Dynastie nicht namentlich aufführen, und dass bloss die Liste des Synkellos — ein sehr spätes und gänzlich ungeschichtliches Machwerk — diesen Venephes als 61. König nennt (320, 13). Das Richtige erkannte schon Scaliger (De em. temp. not. p. XXVI). 11. Zu Eupolemos’ Fragmenten. In fr. 1 ist mit L yga^111ax1%r1v beibehalten worden, obgleich Eus. c. 26. 431 c ygctp- [icixa schreibt, weil Cobet (Egprjg p. 169) die Bedeutung'Kunde der Buchstabenschrift* dem Worte gesichert hat. Für dieselbe darf noch hingewiesen werden auf Syrian Ad Hermog. c. 17. Walz Rh. Gr. IV 43: 7] yovv naxcc Kadpov .. ygannazmi} nxX. — In fr. 2 (447 b) ist NaßSaloi entweder bloss eine andere Schreibung des unmittelbar voraufgehenden Namens Naßa&ciloi, oder aus Naß8sr}X} das Genes. 25, 13 neben Netßcuco־9׳ erscheint, zu erklären. Kuhlmey (S. 70) will Zaßsdatoi nach I Makk. 12, 31 lesen. — 447 d wird die falsche Lesart der älteren Ausgaben a%uv01g durch die besten Hand- Schriften in ־'EXavoig gebessert. Das hätte um Holsten’s (zu Stepli. Byz. p. 216) willen 8

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