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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1875-01-01 · 1875 · page 104

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1875
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 104)
Language
German
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206 Clem. den Theil der Schrift, welcher über die Königszeit handelte, nach bekannter Un- Sitte, mit besonderem Sachtitel versehen, oder Dem. hat zwei verschiedene Werke verfasst. Für die von Eus. erhaltenen Bruchstücke war daher jedenfalls eine andere Auf- Schrift zu suchen, und die allgemeinste und häufigst angewendete 7tsgl ,Iovdaicov erschien als die passendste. — Nur wenig ist zur Kritik der Fragmente dem oben (S. 51f.) Besprochenen hinzuzufügen. 423 b 11 zeigt ß und 423 b 1. c 9, dass wohl wegen des nicht verstandenen %al nach rep avr op in a eine Wortversetzung stattgefunden hat, während ß 6vllap.ß0LVCo durch sv yacrgi und 7ttt1dLCxr]V durch avxrjg ohne Noth näher erklärt. Nach %Q0vca ist vielleicht 00 ausgefallen (s. d. angef. Stellen). — 424 b 5 darf zs in I ß nicht in geändert werden; vgl. 423a 9. 435 d 5. 447c 5. — Durch das 424 c 11 erhaltene IlsvTsq)Q7] statt TIsz. erhält Lagarde’s Bemerkung (Genesis p. 20) ihre Bestätigung. — 424 c 5/6 fehlt der Zeitbestimmung die Beziehung auf ein angegebenes Factum. Sicherlich hat Alex, wieder übergangen, was Dem. der Bibel (Gen. c. 40—41) kurz nacherzählt haben wird. — Die. in jetziger Fassung widerspruchsvollen Angaben 425 b. c sind aus 423 a. d leicht zu verbessern. Ausgangspunkt der Berechnung ist hier Joseph’s Lebensalter 39 Jahre. Zählt man je 10 Monate zu, so erhält man das Alter des nächstfolgenden Bruders. Nur hat Alexander, dem die Genauigkeit des Dem. hier doch zu arg ward, ein Plus oder Minus von 2 Monaten unbeachtet gelassen. So stimmen in ß alle Zahlen. Doch sind die gleichaltrigen Gad und Naphtali nicht 41 J. 3 oder 7, sondern 41 J. 6 Mon. alt. Dan fehlt ganz (oben S. 54L); ausserdem Issachar. Also: Joseph und Dina 39 J.; Sebulon 39 J. 10 M. 40 J.; Issachar und Äser 40 J. 8 M.; Gad und Naphtali 41 J. 6 M.; Dan und Juda 42 J. 4M.; Levi 43 J. 2 M. — 43 J.; Simon — 44 J.; Buben 44 J. 10 M. 45 J. Dass Äser nicht auf Juda, sondern auf Gad folgen muss, ergiebt sich aus ß. Die vielfachen Lücken und Umstellungen in den Handschriften beweisen, wie leicht einer der gleichaltrigen Brüder wegen des stets wiederholten st, Sv . . [irjväv . . ausfallen konnte, besonders Jav wegen der gleichen Endung mit 5IovAAN (oben S. 55). Die erste Lücke im griechischen Text durfte nur angedeutet, die zweite konnte ausgefüllt werden; denn Dan, der an 3 Stellen fehlt, ist von Alex, selbst gestrichen; Issachar dagegen, der nur hier vermisst wird, von den Copisten des Euseb. ausgelassen worden. Unsere Aufgabe aber ist, Alex, wiederherzustellen, nicht über ihn hinauszugehn. — 425 d 13. 426 a 1 ist wohl ’,Außgav statt ,Apgap zu schreiben, nicht sowohl weil BY hier und überall, sondern weil ß 426 a 4 so liest. — In fr. 3 sind einige Namen verstümmelt. Madtav (439 c 1) ist in Mudiauzu ändern, das übereinstimmend mit den besten Handschr. der LXX hier ILY und 439 d 7 alle codd. schreiben. — Auf ,lofi’cop führen die Varianten der Handschr., 7 codd. der LXX und ehr. Pasch. 117, 17. — Gegen ’Aßaß entscheiden ICB und fast alle codd. der LXX. Das I von ,Icoßaß scheint wegen des voraufgehenden nal zu fehlen. — ’I60cecg ist eine durch das nahe ,Iöaun veranlasste Verschreibung von ’Is^av, das Dem. kurz vorher zweimal richtig geschrieben hat. — Das ganze Wirrsal der Accente bei den Eigennamen zu ordnen, war ich auch mit Hilfe von I nicht im Stande; denn auch in dieser besten Handschrift hat hierüber nicht ein festes Princip, sondern Willkür und Unverstand der Copisten entschieden. 7. Sprachliches zu Demetrios’ Fragmenten. In den Fragmenten des Dem. herrscht der Chronikenstil, was Wortwahl und Satzbau betrifft. Es zeigt sich keine Spur der gesuchten Redeweise, der seltenen, poetischen und neugebildeten Worte, der in späterer Zeit und besonders im Vulgärgriechisch der Aegypter sehr häufigen Bicomposita, was Alles Ps.-Aristeas liebt, und was auch bei Artapanos die Ueberarbeitung Alexander’s nicht ganz getilgt hat. Dem. gebraucht für

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