Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1875
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 99)
- Language
- German
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201 an solchen nicht. Das Richtige bietet D z. B. allein: 206b 4. 405 c 2. 420c 8. 468 c 10. 501 c 7, sehr häufig mit a oder ß, oder mit Einem cod. von ihnen zusammen. — G, entschieden schlechter als C, stammt mit F nicht direct aus C, sondern aus einem G verwandten cod. Ygl. 172b 10. d 2. 371d 2. 375d9. 385c 11. 408b 8. 425c 1.4. 430 d 5. 436b 8. 475 d 6. 8 und unzählige andere Stellen, in denen G oder FG von C abweichen, ihn ergänzen oder berichtigen. — F, schlechter als G, ist ebensowenig aus G abgeschrieben. Ygl. 236d 9. 237b 8. c 5. 448b 6. 531a 8. 624c 7. d 5 und zahllose andere Stellen. Das Yerhältniss der Handschriften zu einander veranschauliche folgendes Stemma: x a? G F E J> Ueber die Ausgaben des Stephanus (s) und Vigerus (v) urtheilt Dindorf (praef. p. XIII) richtiger als Wolff (a. a. 0.). Aus v stammen der Nachdruck Lips. (Titel Colon.) 1688 und die Ausgaben von Heimchen (h) und Migne (in). Bemerkenswerth ist, dass die letztere auf die 14 Jahre vorher erschienene, an unzähligen Stellen verbesserte Ausgabe Gaisford’s (g) nirgends Rücksicht nimmt. Durch diese hat sich Gaisford um Eusebios und die Litteraturgeschichte des Alterthums ein unvergängliches Verdienst erworben. Es erscheint wie Undank, ihre Fehler hervorzuheben, und doch muss es geschehen, um die hier vorgenommenen zahlreichen Aenderungen zu rechtfertigen. — In der Verwendung seines werthvollen Apparates befolgt G. kein festes Prineip. Er ändert, bisweilen ohne zwingenden Grund, nach Conjectur oder den excerpirten Texten der Schriftsteller gegen alle Handschriften (z. B. 293d 9. 294d 12. 381d 7. 405c 1. 12. 443b 8. 481d2. 491d 13. 497 c 7. 578a 8. 583 c 8. 627 a 12); aber er folgt den Handschriften an zahlreichen anderen -nicht weniger verderbten Stellen z. B. 425 d 9. 429 c 9. 462 d 7. 500 d 3; ja er verwirft sogar den Text des Autors da, wo die Lesart desselben bald durch AH, bald durch «, bald durch ß, zuweilen sogar, wo das einzig Richtige durch den Autor und die besten und meisten Vertreter beider Handschriftenclassen empfohlen wird, z. B. 206d 7. 353d 9. 372b 9. 373d 4. 10. 11. 381c 1. 408b 2. 11. 478b 7. 498a 5. d 3. 639 d 3. 643 c 3. Wo keine Vergleichung mit sonst erhaltenen Texten möglich ist, schwankt g zwischen a und ß, ohne dass überall innere Gründe für die gewählte Lesart aufzufinden wären, ja bisweilen, wo Alles gegen dieselbe spricht. Die Nachweise hierfür werden die nachfolgenden Anmerkungen ergeben. — Müller’s Abdruck (p) der Alexandrisc-hen Excerpte (Fr. h. G1*. III 211 f.) folgt fast überall g, während Kuhlmey (k) die Fragmente des Eupolemos nach v abdruckt. — Auch Dindorfs Ausgabe (d) ist keine neue Recension, sondern bis auf einzelne Verbesserungen ein Abdruck von g mit treuer Bewahrung der Fehler, auch der Lücken und Druckfehler in den Citaten (zu X6 Anf.l. 362,5; zu 524 c 11 1. Eccl. I 9; zu VI 9 Anf. 1. Alex. Aphr. Defatop. 8 Or. und dgl.) In fast allen oben angegebenen Fällen geht d, überall g folgend, bald mit dem excerpirten Autor gegen alle Handschriften, bald gegen jenen und diese zugleich. Dindorfs Abweichungen von g sind nicht immer Verbesserungen. 447 a 7 z. B. verlässt d mit B die durchaus untadlige Lesart aller Handschriften. 641b 11 hat g mit Platon, G undv ys (aber in Klammer); d streicht es gänzlich. Aus alledem geht hervor, dass wir zwar