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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1874-01-01 · 1874 · page 55

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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53 sondern auch, durch die Beziehungen zu anderen Zahlen vollständig geschützt. So 422 d, wonach Isaak, der bei Jakob’s Geburt 60 Jahre, bei Jakob’s Auswanderung 137 Jahre alt war (137 — 60 — 77). So 423 a, wonach Jakob 7 Jahre später im Alter von 84 Jahren heirathet (84 — 7 — 77). So 424 b, welcher Stelle zufolge Jakob 30 Jahre später 107 Jahre alt war (107 — 30 77). Und so ist auch (424 c) als Lebensalt$r Jakob’s bei Isaak’s Tode und Josephs Erhebung, d. h. 43 Jahre nach Jakob’s Auswanderung, aus vier Handschriften (BCFG) von sieben 120 statt 110 (@x' statt qi) herzustellen; denn Isaak stirbt 180 Jahre alt, Jakob ist im 60. Jahre Isaak’s geboren, also 180 — 60 120 und 120 — (30 77 (13 ־4־. Wird nun trotz aller dieser Stellen für die Flucht Jakob’s einmal ein Alter von 75, einmal von 80 Jahren angesetzt, so liegt nur der Schreibfehler eines Copisten vor. OH, das Zahlzeichen für 77, ward zu 011ר was bei der fast gleichen Form von H und U in älteren Handschriften sehr leicht geschehen konnte* **) Da nun II als Zahlzeichen gewöhnlich 80, nach früherem Gebrauche aber auch 5 bedeuten konnte, schrieb man entweder 75 für 77, oder strich das neben II 80 allerdings widersinnige O und setzte H allein in den Text, welche Zahl ja auch ungefähr der Wahrheit entsprach־״־). — Um KAAO^ den unbiblischen Sohn Levi’s, in den echt biblischen KAAO zurück zu verwandeln, genügt die Aenderung eines Strichleins oder noch weniger, da A und A in älteren Handschriften überhaupt nicht zu unterscheiden sind (s. Wattenbach a. a. O. Anhang S. 1). — Dem Kehat seinen rechten Sohn *ApQap statt des 3Aßgaap .der Handschriften wiederzugeben hat schon Gaisford ausnahmsweise sich erlaubt־״־־״־). — Jakob ferner ist nicht aus Charan, sondern nach Charan zu Laban gegangen (425d), EIC Xvcqqccv statt 2iA, was, da der letzte Strich von K oft gerundet und vom ersten getrennt erscheint, vollkommen identisch ist (Bast a. a. O. p. 720). So ist auch 6lg Xccqqccv 422d, 423d undunmittelbar vorder schadhaften Stelle von Demetrios geschrieben worden. — Der Lea hat Demetrios nicht 7, sondern 6 Söhne gegeben (425 a) und hat auch *) Bast Comment. paläogr. bei Scliäfer’s Gregor. Corinth. p. 715. Wattenbach ־ Anleit. z. griech. Paläogr. A1111. S. 9. 17. Ueber IT 5 in Handschriften s. Gaisf. zu Eus. p1\ ev. X p. 472 b; Dind. praef. p. XYIIL. **) Dass B und M häufig von den Schreibern vertauscht worden sind, lehrt Bast a. a. O. p. 708. Eine grosse Zahl von Bibelhandschriften bietet ebenfalls AßQccp oder Aßqacqi für A^qayi, Exod. 6, 18. 20. Num. 3, 19. I Paral. 23, 11. 12.

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