Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1874
- Date
- 1874-01-01
- Page
- – (sequence 45)
- Language
- German
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43 vater der Midiamten, steht nur der Eponymos des Stammes, Midian, in der Mitte. Das aber schliesst den Widersinn ein, dass Moses, der siebente von Abraham an gerechnet, gleichzeitig mit Jitro, der das dritte Geschlecht repräsentirte, gelebt haben müsste. Hier nun bieten die LXX einen Ausweg, indem sie unter den Nachkommen Abraham’s und der Ketura einen Retiel nennen und ihn von Dedan, dem Sohne Iksan’s und Neffen Midian’s, abstammen lassen. Dernetrios benutzte das, erklärte Reüel, den Sohn Dedan’s, für identisch mit Reüel, dem Verwandten Moses’ und dem Vater Jitro’s, nicht aber mit diesem selbst. Diese Combination hat nichts Gewagtes für Jemanden, der den interpolirten Text der LXX vor sich hatte. Dennoch bezeichnet sie Demetrios ausdrücklich als blosse Vermuthung und erklärt, er vermuthe bloss aus Namen* *).. Er verschweigt auch seine Gründe nicht. Erst jetzt, sagt er, stimme die Zahl der Geschlechter, und wenn die Vorfahren Sepphora’s bis zu Abraham noch um Einen weniger seien als die Moses’, so erkläre sich das daraus, dass Iksan, ihr Stammvater, um mehr als Ein Geschlecht, nämlich mindestens um 42 Jahre, jünger sein müsse als Isaak, der Stammvater Moses’ — der Wahrheit gemäss, denn Abraham lieirathete Ketura, die Mutter Iksan’s, nach Isaak's vierzigstem Lebensjahre (Genes. 25, 2), und Iksan war deren zweiter Sohn. 0Nichts steht daher*, so schliesst Demetrios ab, cim Wege, dass Moses und Sepphora zu gleicher Zeit gelebt haben3**). Wie besonnen und *) c. 29. 439 c: {EbTCcpcoQav) aivai, 0Ga Grox^sod'ca dito xcdv ovouäxcuv, zav yevof.tevcov in XerxovQag rov 3Aßgaa^i ysvovg, hn xov 3Iegäv xov yevo^ievov 3AßQCicit.1 in XexxovQdg * in de xov 3Ie^av yeve6&ca zladav * tu de Jadav zPayov7(k * in de xov PciyovipI 5Iod'OQ (1. 3Io&cdq) nai 'Aßaß (l. 3Icoßaß) ׳ in de xov 3Ioftop (l. 3Io&coq) SaitcpcoQav, 7}v yfftiai McoGtjv. Durch diese Stelle erhält die Lesart (LXX Genes. 25, 3) eine wichtige *Bestätigung, wie Demetrios erst durch sie verständlich wird. Ut-brigens geben 40 codd. (Holm.)* Payovril oder eine wenig abweichende Variante: Lagarde Genesis graece schützt die Lesart dürr 11 G codd. Der Cottoniarius liesst Pccgovrßk, der Alexandrinus PaßnvrjL — Dass liier die Exegese der Paiästiner abweichen müsse, weil durchaus vom hebräischen Text abhängig, ist vorauszusetzen. Sie hält in der That Reüel mit Jitro und Chob.ib für identisch. Schein. Rab. c. 1. 27. Ebenso urtheilt Josephus Anticj. 11 12, 1. Das. Kal xäg yeveag de Gi\u,y1coveiv * xov yao McoGrjv alvai ano 3Aßgecctp eßdo- (lOVj x7jv de Seiicpcogav enxqv ־ Gvvoinovvzog yag rjdrj xov 3lGaan} acp’ ov Mc0Gr\v aivai yr^iai ,Aßgaap xi\v Xextovqav ovxa ix cdv qli\ nai ytvin'fiai 3Igcuiq (l. 3Ie^äv) i§ av *ft devxeQOv * xov de 3iGdan ovxa exodv hnaxov yevvrfiai * coGxa uß' ixcov vgxbqov yeyovevai xov IaaaQ (1. Ie£av) acp ob Ssitcpcbqav yeyevealoyr!Gd׳a1. Ovdev ovv avzozinxet xov