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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1874-01-01 · 1874 · page 27

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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IRI
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25 II 5) scheint hierzu Gelegenheit zu geben. Wir finden in demselben folgende Sätze: Ovx 7jv Ss xovxo naXcabv ovo ft a e&vov g aXXä (pan’^g x7jg *EXXijvixijg iStoofici) wg o 0׳ v y y q a cß s i> g *AXsSavä qo g (pycu, xx\v üvofiuölav vswxsQixTjv €1§(6g öoxsTv Ss fioi ovSs xb ovofjta xovxo ci'fi- 7zaaa 71wg sl%ev 7j %(6qa xtX. Liest man dies und das Folgende, so könnte man vermuthen, dass das ganze Stück Ovx עף Ss xovxo — sxnXsvauvxag von Constantin dem Alexander entlehnt sei, und dass dieser nicht bloss ein Excerpt, sondern ein Plagiat aus Thukydides I 3 gegeben habe. Doch ist dem nicht so. Constantin selbst hat den Thukydides in etwas tumultuarischer Art ausgeschrieben und unter dem wohlbekannten, stehenden Beinamen des avyyqatpsvg citirt. Da er aber kurz darauf Alexander für die strittige Ansicht, dass 'EXXag eine Stadt und kein Land gewesen sei (s. Strabo IX 5, 6. p. 587 Siebenk.) nennt, so hatte ein des Thukydides unkundiger Leser den Namen Alexander’s auch zu dem unmittelbar vorher' gehenden, nur für ihn der Ergänzung bedürftigen 6 Gvyyqaqsvg beigeschrieben. Aus dieser Stelle ist daher Nichts, weder für, noch gegen die Methode des Polyhistors, zu entnehmen. Andere und ergiebigere Vergleiche gewähren die XaXSaixä Alexander’s. In denselben hat er, wie erwähnt, neben Auszügen aus Berossos die Paraphrase einer Weissagung der jüdischen Sibylle mitgetheilt. Diese Paraphrase rührt von Alexander und nicht, wie Richter (Berosi fragm. p. 22) und Hulleman (p. 143 n. 2) annehmen, von Berossos selbst her. Denn auch die ältesten Theile dieses Gedichtes sind weit mehr als 100 Jahre nach Berossos’ Lebenszeit entstanden (s. Ewald Ueber die Sibyll. Bücher S. 10; Hilgenfeld Apokalyptik S. 62). Die Vergleichung des Auszuges mit dem Texte der Sibyllinen giebt uns also Kunde über Alexander’s Art zu excerpiren. Carm. Sibyll. III 97. Synk. chron. p. 81 Bonn.*) XtßvXXa ds (prjcfiv bfxo- 3AXX bnozav fisyaXoio $60v zsXsoovxca ansiXai, c'Ag tcot’ sn^nsiX^(Ss ßqozoXc, oi nvqyov sxsviav Xooofl sv *AöövqIji (ibfioqxüvoi S'i{Gctv anavxsg (fo)vojv ovxwv navzcov avxtoOOTZtoV ZIVCCg ZOV'IWV nvqyov vnsqftsys&q °**°־ KalßovXovz’ avußzivaisgovqavbv aGxsqosvxay SofirjGca, oncog sig xbv *) Und so im wesentlichen auch bei Jos. Ant. I 4, 3: Eus. ehr. Arm. p. 17 Zohr.; Abydenos bei Synk. das. Abydenos und Alexander stehen also in unmittelbarer Beziehung zu einander, und da schwerlich Abydenos vor Alexander gelebt

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