Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1874
- Date
- 1874-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2720904-2720965--017-2722697- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
16 Excerpte des Alexander ans dem Epos des Ezekielos und dem Geschichtswerke des Demetrios. Gegen Ende des Capitels unterlässt Eusebios die Quellenangabe, weil er sie — wie bei den mit biblischen vermischten Platonischen Citaten — für überflüssig hielt; denn da im voraufgehenden Abschnitte Alexander nur den Prosaiker Demetrios und den Epiker Ezekielos abwechselnd sprechen lässt, schien es ihm selbstverständlich, dass das letzte prosaische Stück nur dem Demetrios beigelegt werden könne. — Durch keine Bemerkung des Eusebios unterbrochen, also auch in der Alexandrischen Schrift an das voraufgehende gefügt, folgt ein überaus grosses ununterbrochenes Excerpt mit Bruchstücken aus Eupolemos (c. 30—34), aus Theophilos (c. 34. 452 a), wiederum aus Eupolemos (das.), Timochares (c. 35), einem anonymen cVermesser Syriens*, wahrscheinlich dem Xenophon (c. 36) und Philon (c. 37). In gar keiner Beziehung aber zu Alexanders Schrift steht c. 38, das von Eusebios aus Ps. Aristeas’ wohlbekanntem Briefe an Philokrates entlehnt ist. Wenn Hulleman (p. 152) und Müller (fragm. hist. Gr. III 229) auch für dies Excerpt Entlehnung aus Alexander annehmen, so wiederspricht dem ebensosehr Eusebios’ Schweigen, wie der Umstand, dass alle Citate aus Alexander in indirecter, dieses aber in directer Rede mitgetheilt wird. Die Ineinanderftigung aber von Bruchstücken verschiedener Schriftsteller wird nach dem Voraufgeschickten Niemand auffällig finden. — Noch einmal kehrt Eusebios zu Alexanders Sammelschrift zurück und zwar abermals mit einem anonymen Fragment, das wahrscheinlich dem Eupolemos angehört (c. 39). — Zu diesen zahlreichen von Eusebios erhaltenen Excerpten aus der Alexandrischen Schrift treten noch drei kleine Stücke chronologischen Inhaltes hinzu, die er als zum T0De seines Werkes nicht stimmend überging, wie er ja auch z. B. in den Auszügen aus Diodor die chronologischen Bestimmungen ausschied. Diese Bruchstücke, die Alexander den Schriften Demetrios’, Eupolemos’ und Philon’s entnommen hat, verdanken wir allein den cTeppichen* des Clemens (str. I 21. 403 Pot.). Alexander Polyhistors Schriftstellerei. Nicht so leicht wie die Beantwortung der voraufgeschickten Frage, ist festzustellen, wie Alexander seine Excerpte behandelt hat. Dies ist darum schwieriger, weil wir von Alexander und seinen Werken