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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1874-01-01 · 1874 · page 17

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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15 stück mitgetheilt (c. 19.421b), das ebensowenig dem M01011 wie jenes erste dem Artapanos angeboren kann, da es in einzelnen Namen und dem Gesammtinhalt entschieden von dem Auszuge aus der Schrift des judenfeindlichen Molon absteht. Aber auch dem Alexander selbst schreibt Hulleman (p. 154) es nur mit Unrecht zu. Denn Ensebios giebt, wie erwiesen, seine Excerpte in ihrer ursprünglichen Fassung. Die indirecte Redeweise beweist also, dass Alexander nicht selbst redet, sondern seinen Gewährsmann reden lässt. — An das Fragment des Anonymus schliesst Alexander selbst zwei Bruchstücke aus Philon’s Schrift über Jerusalem, die durch eine, wahrscheinlich dem Eusebios angehörige Bemerkung getrennt sind (c. 20). — Hier unterbricht Eusebios die Reihe der directen Entlehnungen aus Alexander durch ein zwar dem Alexander angehöriges, aber dem Josephus (Ant. I 15) entnommenes Fragment des Kleodemos (c. 20. 422 a) und zwar darum, weil er Nichts mehr liebt, als eine möglichst grosse Zahl von Autoren anzuführen, und weil erfür das Zeugniss des heidnischen noch ein Zeugniss des jüdischen Schriftstellers gewinnen will. Ein ähnliches Verfahren dem Clemens gegenüber linden wir IX 6. — Hierauf kehrt er zu Alexander zurück, aus dem er zunächst ein grosses Bruchstück des Demetrios (c. 21), sodann mehrere kleinere aus Theodotos (c. 22) und ein ununterbrochenes aus Artapanos und Philon anführt (c. 23—24). — Ein Fragment aus Aristeas schliesst sich in e. 25 den voraufgehenden an, und diesem folgt ein neues grosses Excerpt (c. 26—29. 43 Ic—442 a), das Bruchstücke aus Eupolemos, Artapanos, Ezekielos und Demetrios enthält. Da in diesem ganzen Auszuge aus Alexander keine Lücke von Eusebios vermerkt ist, kann nach dem oben über das Verfahren des Eusebios Bemerkten Ezekielos nur von Alexander selbst, nicht von Demetrios, was Huetius, und nicht von Eusebios, was Eichhorn und Magnin behaupteten, eingefügt worden sein — wie das schon Philippson und Dindorf*) erwiesen haben. — Die zweite Hälfte von c. 29 enthält ebenfalls von Eusebios zugeschniitene #) S. Huetius Demonstr. evang. p. 49; Eichhorn De Judaeor. re scen. p. 19; Magnin Journal des savants 1848 p. 194f; Philippson a. a. 0. S. 9; Dindorf a. a. 0. p. XXI. Kaum der Erwähnung, nicht der Wiederlegung würdig erscheint die Ansicht von Le Nourry (Clem. Alex. opp. II 1410 Migne), dass Artapanos (c. 27) von Eupolemos citirt werde.

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