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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1871-01-01 · 1871 · page 133

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1871
Date
1871-01-01
Page
– (sequence 133)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720939--132-2722554
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18Ö ächtet seiner abweichenden Berechnungsmethode immer zu demselben Ergebnisse kommt wie die GEONIM1)• RASCHI also, nach dem immer ein Jahr weniger-genommen werden muss, als nach R. CHANANEL und den mit diesem übereinstimmenden GEONIM, würde 4988 nach Wejad und 4934 nach Baharad für ein Sabbatjahr erklären2). Kommen wir nun auf die Zahlen Chinnuch’s zurück, so würde jenes aus anderweitigen Gründen verworfene Jahr 5017 für RASCHI, 5018 für R. CHANANEL nach der Epoche Wejad doch wenigstens ein Sabbatjahr sein. Ein Jahrhundert später hingegen wäre: nach Wejad 5115 für RASCHE, 5116 für R. CHANANEL, ,, Baharad 5116 ,, ,, 5117 ,, ,, ,, ein Sabbatjahr, keinesfalls aber 5117 für RASCHI, 5118 für R. CHANANEL, wie Ghinnuch angeblich meinen soll3). x) E. Samuel B. MEIE, der dieselbe Methode, wie die geonim, anwendet, stimmt deshalb mit b. chananel nach Tosafot האי מאן zu Ab. s. 9b überein. 2) Es verschlägt natürlich hierbei nicht, dass eascht selbst, im Anschlüsse an Seder ölam, von •der Epoche Wejad bei seinen Berechnungen ausgeht (in dem Stücke כי עיינח zu Ab. s. 9a). . 3) geigee a. a. 0. sagt: »Allein nach Maimonides (Schemittah 10, 4. 6) — der jedoch stets um ein Jahr zurück ist (vgl. Karo z. St.) — ist 4936 (also 37) nach Raschi, 37 (resp. 38) nach den Geonim Brachjahr, ihm folgen die Späteren, so dass nach ihnen 5089 u. s. w. Brachjahr war, demgemäss ist dann 5117=1357 ein solches.« — Aber ein Blick in die angeführte Stelle des maimonides lehrt, dass nicht 4937, sondern 4935 nach den geonim ein Brachjahr ist. Eerner ist mabl, wie wir gesehen haben und eine Yergleichung mit den S. 129 Anm. 4 zusammengestellten Zahlen ergiebt, hinsichtlich der geonim stets um ein Jahr voraus, nicht — wie G. sagt — zurück, da er nach Baharad zählt. Dazu kommt, dass aus jenen Yoraussetzungen geigee’s noch gar nicht folgt, dass 5117 ein Brachjahr sei. Denn wäre wirklich, wie G. angiebt, 4937 nach baschi, 4938 nach den geonim ein Brachjahr, so wäre doch nur 5119 nach baschi; 5120 nach den geonim wieder ein solches, nach Keinem aber 5117. Wie es scheint, hat G. dieses Jahr 5117 nur aus dem von ihm gelegentlich angeführten 5089 abgeleitet, welches aber nach seinen Prämissen ebenso wenig ein Brachjahr wäre. Schliesslich ist, wie wir gezeigt haben, mit der Folgerung, dass 5117 wirklich ein Brachjahr ist, noch nicht nachgewiesen, dass dies Jahr in der bezüglichen Stelle Chinnuch’s gememt sein könne, so lange nicht gezeigt worden, dass 5117 nach Raschi ein solches sei und demgemäss 5118 nach e. chananel. Dies aber zu zeigen, hat G. sonderbarer Weise unterlassen; ein Yersuch in dieser Richtung hätte ihn aiif das Yersehen aufmerksam machen müssen. — Uebrigens ist 4936 bei maimonides (a. a. O. 10, 4) ein Sabbatjahr nach dessen eigner, ebenso von

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