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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1871-01-01 · 1871 · page 95

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1871
Date
1871-01-01
Page
– (sequence 95)
Language
German
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IRI
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92 g) die Wahrheit der traditionellen Auslegung. Hierbei aber kommen in Betracht: a) die traditionelle (halachische) Literatur, ß) die Nothwendigkeit der traditionellen Auslegung, nachgewiesen an drei Beispielen. 2. Die eigentliche Einleitung bespricht: a) die traditionelle Anzahl der Gebote und Verbote sowie deren Geltungsbereich, b) Plan und Zweck des Buches, c) die Person des Verfassers im Verhältnis zur selbstgewählten Aufgabe.- II. (Handschriften.) Wir haben schon an einer früheren Stelle1) über die erhaltenen ältesten Handschriften des CHINNUCH gesprochen, über den codex Vaticanus vom J. 1313, den codex De Bossi 928 von spätestens 1327, den cod. De Bossi 741 vom J. 1350. Ohne augenblicklich die übrigen bemerkenswerthen Handschriften vollständig aufzählen zu können, wollen wir noch cod. Be Bossi 558 aus dem 15. Jhdt. und cod. Michael 188, geschrieben von SALOMO B. ISAAK ohne Zeitangabe2) anführen. HI. (Ausgaben.) Die sieben Ausgaben des Chinmch zerfallen in zwei Klassen. Die erste besteht aus den drei älteren Ausgaben, welche die ursprüngliche Reihenfolge der Gesetze nach der Anordnung des Verfassers beibehalten haben, so dass bei jedem Wochenabschnitte zuerst die Gebote und dann erst die Verbote zusammengestellt sind. Die zweite Klasse umfasst die vier späteren Ausgaben, in denen die Gebote und Verbote untermischt in derselben Ordnung erscheinen, wie sie im Pentateuch Vorkommen3). A. Die älteste Ausgabe ist in Venedig 1523 bei DANIEL BÖMBERG־ erschienen, herausgegeben von SAL. WALLD und CHAJ. ALTON. Als Gorrector nennt sich der bekannte JACOB B. CHAJIM aus Tunis. 179 Bl. in 4° ohne Paginirung. J) Abschnitt V, S. 78 Anm. 5 u. S. 79 Anm. 1. s) Nach dem ]Katalog אוצרות חיים d-er MiCHAEL'schen Bibliothek. 8) S. hier S. 12 u. 96. Eine vergleichende Zusammenstellung der abweichenden Nummern in den zweierlei Ausgaben giebt § 6 des Anhangs.

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