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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1871-01-01 · 1871 · page 84

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1871
Date
1871-01-01
Page
– (sequence 84)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720939--083-2722505
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81 sich durch: seine Arbeit einen Namen zu verschaffen1). — Der Yerfasset zeigt sich aber auch als zärtlicher Vater, der Nichts für sich voll und nur das Beste seines Sohnes im Auge hat, an den er auch hei der Abfassung immerwährend denkt2). ’ Dies Alles schliesst sich zwanglos und gewinnend an die innige Frömmigkeit des Mannes, deren Echtheit daran zu erkennen ist, dass sie fast unbewusst bei gegebenen Anlässen sich äussert3). Sie ist zumeist eine maassvolle und verständige4)5 nur äusserst selten streift sie an das Gebiet übertreibender Askese5). Die geistige Capacität des Verfassers hat sich uns bei verschiedenen Gelegenheiten in ihrer Stärke und Schwäche gezeigt. Bei allen Vorzügen, die Plan und Ausführung der Schrift enthalten, bei einer reichen Fülle gelehrten Wissens, bei der ansprechenden Bildung im Urtheil und in der Anschauung des Lebens fanden wir manche Lücke, manche Beschränktheit, manches Versehen und eine geringe eigne Productivität, so dass der Mann mehr den Wohlunterrichteten als den Gelehrten vom Fache beizuzählen sein dürfte. Dennoch hat es fast den Anschein, als ob er auch eine eigentlich gelehrte Schrift, nämlich Erläuterungen (Ghiddtischim) zu Tractaten des Talmud, verfasst hätte6). x) Einleitung zu 4. Mos. Schluss. 2) 386, 3 geg. Schi.; 188: 465,1;ואתה בני הזהר על זה מאד וכן׳ Schl.; 480, 3 Schl. Dass das immer wiederkehrende »Mein Sohn« neben seiner allgemeinen Beziehung auf den jugendlichen Leser doch auch den engeren ursprüng־ liehen Sinn beibehalten hat, zeigen Stellen wie 493, 4:. ואל תהו־הר בני אךןףו דברי לומר ואיך יחשוב אבי זאת המצור. מן הנוהגות לדורות; ebenso 386, 3: בני...לא תשא פני אב ורבן• 3) So z. B. 612, 2; ferner in frommen Wünschen: 420, 2 Schl. u. sonst. Dass der Yerf. die einstige Wiederherstellung von Staat und Tempel fest glaubt und sehnlichst herbeiwünscht, wird Niemand befremden; s. 184, 4; 408, 4; 445, 4; 494, 4 Schluss. 4) Man sehe die interessante Stelle 341, 4, wonach die Ertragung angethaner Unbill bei aller Demuth nicht übertrieben werden soll. 8) 252, 2. 379, 2 (Maassvoller über den das. besprochenen Gegenstand: mai- MON1DES im More III, 48 Schl.); vgl. 180, 4 Ende. ויארך הענין אם באתי לכתוב בביאור רחב ובמקומו בריש ביצה :3 ,315 (6 ומה שיש לעיין בענין זה :.3 Schi י&40 —;הארכתי בו באשד ־למדוני רבותי ישמרם אלי שנראה בתחלת העיון קושיא כגון מה שאמרו ז״ל אמירתו לגבוה'במסירתו להדיוט ועוד דברים אחרים כבר נשאנו ונתנו בהן ודקדקנו אל כולן יפה׳ ועלה הענין מבורר 6

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