Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1869
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 24)
- Language
- German
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22 λόγον προτιμών τον της cιο¬ ί Ο (ρίας βίον, ΰοφία δ’ εΰτϊ γνώϋις θείων χαϊ ανθρωπίνων πραγ¬ μάτων χαί των τούτων αιτίων, αυτή δε εΰτιν η τον νόμον παιδεία, δΰ ης τη θεία ϋε- 15 μνώς χαί τά ανθρώπινα ϋνμ- φερόντως μανθάνομεν. 1Β αΰτη δη τοίνυν. Vgl. ferner 272, 1 ff.: Προ μεν ονν της ήδονης εΰτιν επιθυμία, μετά δε την ηδον'ην χαρά* προ δ£ τον πόνου £ΰτΙ φό¬ βος, μετά δέ τον πόνον λύπη. Weisheit aber ist Erkenntniss göttlicher und menschlicher Dinge und ihrer Gründe. Das ist aber die durch die heilige Lehre erlangte Bildung, durch welche wir das Göttliche in erhabener, das Menschliche in förderlicher Weise kennen lernen u. s. w. Der Lust geht vorher die Begierde, und der Lust folgt das Wohlgefühl·, der Unlust aber geht vorher das Widerstreben, und der Unlust folgt das Schmerzgefühl. In ähnlicher Wfsise spricht der Verfasser 272, 15 ff. 272, 28 ff. 274, 25 ff. Eine solche Diction längere Zeit beibehalten, würde unsere Predigt zu einer trockenen Abhandlung machen; aber der einförmige Ton hebt sich bald zu einer von Cumulationen und Polysyndeta (272, 8.1) 13. 25. 274, 2. 20.), Homoioteleuta und Homoioptota (272,8.2) 273, 6. 7. 20 ff. 24 ff. 275,24.) laut und prächtig schallenden Sprache; kühne Tropen und Figuren verstärken den Eindruck und nur die meist coordihirten Sätze mit ihrem strengen Bau und der gleichen Länge ihrer Glieder lassen den ursprünglichen Ton leise wieder durchklingen. . Ich gebe auch hierfür ein kleines Beispiel (273,23 ff), das freilich ins Lächerliche fallen würde, wenn es den ganzen Schmuck dieser rednerisch gefärbten Sprache nachbilden wollte: ο γάρ νόμος xal της προς γο¬ νείς εύνοιας χρατεϊ, μη χατα- προδιδους την αρετήν δι’ αυ¬ τούς, χαϊ της προς γαμέτην 5 φιλίας επιχρατεϊ, διά παρα¬ νομίαν αυτήν άπελέγχων, χαϊ Das Gesetz herrscht auch über die Hingebung für die Eltern, indem es die Tugend ihretwegen nicht preisgiebt, und beherrscht die Neigung zur Gattin, indem es wegen eines Frevels sie zurechtweist, und *) Nach der richtigen Lesart 5Ps. 2) Schon die Erwägung dieser Eigenthiimlichkeit verurtheilt den Zusatz 33’s XV φθόνος.