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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1868-01-01 · 1868 · page 44

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1868
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 44)
Language
German
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IRI
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36 Mysterien der heiligen Schrift hin, und der Sohar spreche es mit deutlichen "Worten aus1). „Warum, so fragen wir euch, ihr Juden, warum glaubt ihr nicht an die Dreieinigkeit, da doch die heilige Schrift und der Sohar voll davon sind?", so riefen die Frankisten in diesem Programm ihren Gegnern höhnisch zu. 6) „Wir glauben ferner, dass Gott in einen Leib eingegangen ist, gegessen, getrunken, geschlafen und andere Bedürfnisse gleich den übrigen Menschen befriedigt habe, nur das Alles ohne Sünde"2). 7) Sie glauben, dass Jerusalem nimmermehr erbaut werden würde. 8) Der Messias werde nicht eintreffen, um die Erlösung Israels herbeizuführen, sondern er werde in Fleisch wieder erscheinen, um die Seelen von der Sünde zu erlösen. 9) Gott selbst werde den Fluch über die ersten Erzeuger und in ihnen über die ganze Nation aufheben, und das werde eben der wahre Messias, Gott im Himmel, sein. Dieses empörende Programm Hess der Erzbischof Dembowski den Rabbinen einhändigen, um sich für den Kampf am Tage der Disputation in Kamieniec vorbereiten zu können. Es setzte sie in Verzweiflung. Vergebens verschwendeten die polnischen Gemeinden viele Summen, um das Religionsgespräch zu vereiteln, Dembowski blieb hartnäckig bei seinem Befehle. Aber die meisten Rabbinen unterwarfen sich lieber der harten Geldstrafe, um nicht mit ihren zugleich verhassten und verachteten Gegnern confrontirt zu werden. So viel wir wissen, fanden sich nur Wenige zum Disputatorium ein, Mendel (Menahem), Rabbiner von Satanow, Leib von Miendzyboz, der Syndikus der podolischen Gemeinden Namens Beer (Berko), Rabbiner von Jazlowiec, der sich wahrscheinlich ex officio stellen musste, und Jos (Joseph?) Kremenitz, Rabbiner von Mohilew. Die Frankisten waren aber stark vertreten, etwa dreissig Mann, unter denen die Führer Leib Krysa 1) Ihre sophistische Beweisführung zeigt sich in ihrer Begründung der Dreieinigkeit (das. p. 38 f.): U)W "»fe KT "pDimD nfe)2 DTDND UIUN nwo : ro «inr noan ain p&5> unw ynota owan fei nwn minn festf nop ctnd vHw yno uS w yh yr\ta im yn ym imn» dy6n icd 'dt nun« vhv * * * dtn rnoN vhw , rutsa d^vd 2) Das. p. 48: vjia XWjf? DIN V2 *W 10D f)U3 fO 'm DWDNÖ UnJN yy diip nfe pi Dia '02 ^is iwi nwh bvtth lHn,

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