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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1867-01-01 · 1867 · page 12

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1867
Date
1867-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720931-2720932--0769-2722011
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„Rabbi Jizchak sagt: In Sepphoris war ein NHDp; zur Salzbrühe, welches die, Grösse eines Log des Heiligthums hatte, womit das Viertellog, das man zum Paschafeste brauchte, gemessen wurde, (nämlich man halbirte. den Inhalt und halbirte dann die Hälfte desselben). Rabbi Chisda drückt das Viertellog durch 10,8 Kubikfingerbreiten aus." Das Viertellog, welches bei biblischen »Geboten oft in Anwendung kommt, wird hier auf zwei Weisen näher bestimmt. Die eine von Rabbi Jizchak angeführte Bestimmung sucht das Vierfache dieses Maasses, nämlich das Log, durch ein anderes zu seiner Zeit bekanntes Maas NDDp auszudrücken. Die zweite von R. Chisda angeführte giebt den cubischen Inhalt des Viertellog durch ein hebräisches Kubikrnaass von 10,8 Kubikfingerbreiten an. Das Auffällende in der Doppelbestimmung eines und desselben Maasses würde vermuthen lassen, dass die beiden Gleichungen zwei verschiedene Werthe des Viertellog ergeben. Ein näheres Eingehen auf diese Talmudstelle und auf die daraus gezogenen Folgerungen berechtigen zu der Annahme, dass diese beiden Werthe für das Viertellog als einen und denselben Werth ausdrückende Bestimmungen und als zwei sich gegenseitig ergänzende Gleichungen anzusehen sind. Während R. Jizchak das biblische Log mit einem Hohlinaasse seiner Zeit vergleicht, gibt R. Chisda, den Zusammenhang des Längen- und cubischen Maasses als Prinzip voraussetzend, die Grösse des biblischen Viertellog in hebräischem Kubikmaase an, wodurch eine genaue und vollständige Kenntniss des fraglichen Maasses ermöglicht wird. Das Verständniss des Satzes, den R. Jizchak ausspricht, hängt von der Bedeutung des Wortes KHDp ab. Dieses Wort ist das griechische £&ttps. Das griechische Maass ^äm^g ist dem römischen Columnen der Krakauer Ausgabe). iDm UDp, im Wajikra Rabba Sectio 12. nn ■pDpp rwün n-dp w, iom )^op i&y. , Das in der Mischna Kelim 15, 1 vorkommende ffohan niDDlp und im Bereschith Rabba Sectio 4 niNtDDDD ist in anderem Sinne gebraucht. Der jerusalemische Talmud Sabbat 11,1. Pesachim 37, 3. Schekalim 47, 3. führt an ysäN W^th nsnDl QTl *?y nnjDSN *?V Auf diese Variante macht schon Tosafot Pesachim 109 a. rPJPai n'""D aufmerksam und erklärt dieselbe.

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