Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 81)
- Language
- German
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79 cnachdem man sich zuerst der.Kräuter bedient, die dann eingeführten alten Opfer aus den jährlichen Feldfrüchten bestanden 'haben.3 Wohl weil Theophrastos' reiches Detail mit den mythischen Episoden verwebt war, die Porphyrios nach der Angabe des Epilogs (s. oben S. 35) grundsätzlich ausschied, und dann auch weil solche vegetabilische Sacralantiquitäten wenig förderlich erschienen für die eigentliche Absicht des Porphyrios, der den sachlichen Opfern überhaupt abhold ist, sie durch das Gebet verdrängen (s. oben S. 33) und jedenfalls mehr die Thieropfer bekämpfen als die Getreideopfer empfehlen will, hat er aus jenem ohne Zweifel sehr umfänglichen Abschnitt des theophrastischen Buches gar nichts mitgetheilt; aus dem folgenden Abschnitt hingegen hat er, obwohl dessen die Spenden betreffender Inhalt ebenfalls nicht unmittelbar die Thieropfer berührt, dennoch Einiges abgeschrieben, aus Gründen, die bei näherer Betrachtung des Ganges der theophrastischen Darstellung unschwer sich werden entdecken lassen. Die einleitenden Worte des Porphyrios lauten: cTheophrastos stellt die Entwickelung der Spenden in dieser Weise dar3 und das theophrastische Excerpt selbst beginnt folgendermaassen: Die alte Opferweise war an vielen Orten eine sogenannt 'nüchterne/ viertes Excerpt ai d. h. die Spenden bestanden aus Wasser; darauf folgte die Honigspende, Theodenn diese Flüssigkeit fanden wir Menschen als Frucht der Bienenarbeit zuerst zur Hand; dann die Oelspende; und zu allerletzt die später aufgekommene Weinspende. Die Belege hierfür finden sich nicht blos in den attischen Holztafelgesetzen, welche in Wahrheit gleichsam nur Copien der in Kreta heimischen Korybantischen Weihen sind, sondern auch bei Empedokles, der da, wo er die Entstehung der Götter behandelt, sich nebenher auch über die Opfer in folgenden Worten äussert (v. 405 Stein): 8ia TcolXmv 8h 6 QsocpQCCCfZOg rmv nag h%a.6zoig nazQioav iitidti^ag, ort xo nctkaibv zdiv ftvCiriov diu zcöv xccgitcov rav htezdav icqozsqov zijg itoug Xa(ißttvo(ievrig, %al tu xäv ßnovScSv i^ysizai zovzov zov xqotcov za [i&v ccQ%aTci zäiv isqcov vijipdfaa Traget noXXotq — 270 vi\tpakia d' iazlv za vSgoaTtovda — za d£ fiszä zavza fisXicnovdw zovzov yetq S'coifiov Jiaqä zwv peXizzaiv tzqwzov sXctßofisv zbv vyqbv xagnov slz' sXaioGTiovSw zäXog d' im naGiv za vCzs- C. 21 qov ysyovoza olvoanovda. (.laqzvQsTzai zavza ov fiovov V7ih 266 ®£QtpQU6zog h>. zcäv.