Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 73)
- Language
- German
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71 behandelt hat, darf man zuversichtlich seinen Eigennamen jenem Plural unterlegen und die Fundgrube des Porphyrios entdeckt zu haben glauben. Auf-das Vollständigste genügt nun allen diesen Anforderungen der von Athenäos*) erwähnte Freigelassene des Kaisers Hadrianus, Aristomenes; ein Werk von ihm führte den Aristomenes Titel Tä Jlgog Tccg clsQovQyiac„ und in dessen drittem Bande befand sich eine so ausführliche Aufzählung der verschiedenen Arten von Opferfladen (nonuva), dass sogar Athenäos, der doch sonst im Punkt solcher Sammlungen nicht allzu zimpferlich ist, vor der Länge dieser Liste zurückschrickt und ihre Auslassung mit seinem schwachen Gedächtniss entschuldigt. Um den Nutzen eines so sorgfältigen Fladenkataloges deutlich zu machen, wird Aristomenes in einleitenden Vorbemerkungen eben den Satz entwickelt haben, welchen wir bei Porphyrios (Z. 240—242) lesen, dass das Mehlopfer eine vorzügliche Genauigkeit erfordere, weil es den Göttern wohlgefälliger als Thieropfer sei; und bewährt war dann dieser Satz erstlich durch das was bei Porphyrios unmittelbar folgt (Z. 242 bis 249): die Beschreibung eines unblutigen cgottgefälligen Opfers (&so(ptXrig frvata/ aus Sophokles' Polyidos und die Bemerkungen über den unblutigen Opfercultus in Delos, welcher als Andenken an die alte Verbindung der apollinischen Insel mit den unschuldigen Hyperboreern sich erhalten habe. Ausserdem wird man jedoch, nachdem einmal in Aristomenes' Werk eine Quelle dieses porphyrischen Abschnittes blossgelegt worden, aus demselben auch die Fragmente des Antiphanes und Menander herleiten dürfen, in welchen ja ebenfalls den Fladen (nonavov Z. 221 u. 227) höherer Werth als den übrigen Opfergegenständen beigelegt wird. Und ein besonderes Anrecht auf unsere Dankbarkeit würde dem fast gänzlich verschollenen kaiserlichen Freigelassenen zustehen, wenn, was alle Wahrscheinlichkeit für sich hat, aus seiner citatenreichen Empfehlung der einfachen Opfer auch das theopompische Bruchstück (Z. 182) und die zwei Erzählungen stammen, die in dem porphyrischen Abschnitt noch zur Besprechung übrig bleiben. Die *) 3, />. 115a: Ttaqaizi\xkov 8e nazuXeyuv, ov8h yaq ovzcog hvxv%tog yrni^g £%co, a ige&szo itönavu xal itEfipaza 'Aqiözo^isvrjg 6 'A&rivalog iv zqlzg> zäv Ilgog Tag 'IsQOVQyiccg. syvoaiiev 8h v.al reisig xbv uvSqcc zovzov vsdnsQQL itQsßßvzsQOV. vitoyiQizi[g 8" r\v aq%aiag X(0{i<p8iug, aTtslsv&SQOg zov nov6iv.aiza.zov ßaöditog 'Adgiavx %zk.