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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1866-01-01 · 1866 · page 20

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1866
Date
1866-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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18 nutzbar zu werden. Porphyrios verzichtet daher auf das Verdienst, Neues vorzutragen, und erklärt wiederholt*), dass er nur cdas bei den Alten Vorgefundene kürzend ausziehe." Wie weit aus der erhaltenen griechischen Litteratur eine Vervollständigung dieser allgemeinen Citate durch Nach Weisung des für jede einzelne Notiz benutzten Autors zu gewinnen ist, wird ejn zukünftiger Bearbeiter des porphyrischen Werkes ermitteln müssen13); für den hiesigen Zweck genügt es, neben jenem umfassenden Eingeständniss der Compilation die namentliche Erwähnung zweier Schriftsteller hervorzuheben, als deren Schuldner sich Porphyrios für grössere Abschnitte des dritten Buches bekennt: des Theophrastos (p. 150, 29), der eine später zu behandelnde Erörterung beigesteuert hat über das alle lebendige Wesen verknüpfende Band, und des Plutarch, dessen bereits früher (s. oben S. 7) genutzter Aufsatz über die Klugheit der Land- und Wasserthiere (p. 959e) hier dem Porphyrios Inhalt und Ausdruck für vier grössere Capitel (21—25, p. 14H, 16 bis 150, 26) liefert; in den drei unmittelbar vorhergehenden Capiteln (18-21, p. 139, 29 143, 16) liegen Stücke desselben Plutarch vor, welche bereits von Wyttenbach der plutarchischen Fragmentensammlung (95, p. 56—58 Duebn) eingereiht wurden, ohne dass jedoch er oder ein Anderer nach ihm'3) sie einem bestimmten plutarchischen Werke zuweisen konnte, weil Porphyrios es auch hier, wie meistens in den drei ersten Büchern, für überflüssig gehalten hat, neben dem Autornamen noch den Schrifttitel zu bezeichnen. inhait Eine etwas genauere Citirweise tritt, wohl durch die veränes vierten Buche*, derte Natur des Stoffes veranlasst, in dem vierten Buche hervor. Dasselbe soll gegen Herakleides' und Clodius' Behauptung einer allgemeinen, die pythagoreische Enthaltsamkeit verwerfenden Völkersitte (s. oben S. 13) geschichtliche Instanzen sammeln und, ausser der Widerlegung einiger cspeciellerer (ßSQixd lbT, 7)3 gegnerischer Argumente, vorzüglich das von dem Epikureer Hermarchos (s. oben S. 9) fürdie Tödtung der Thiere geltend gemachte Interesse der Menschheit prüfen. Die Polemik gegen die Epikureer muss durch die Verstümmelung, welche der Schluss des Buches in *) p. 123, 17:?qov(1£v 8s za itugä zotg naXaiolg awrofioog iTtixspvovzeg; p. 139, 14 : 8iä it£v zovztav xai allcov, a>v l§?Js (irnia&rjGOfisQ-oc zoc ttöv itaXaimv i7CizQS%ovzsg nx\.

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