Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1862
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
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•29 ausgedrückte Verhältniss dar, denn der gegebenen Gleichung gemäss entsprechen 7 Denare genauer IO^-q arabischen Denaren. Tosafoth zur Stelle s. v. "Ol versteht unter N2"15? NX"1"! einen arabischen Golddenar, der 20 Silberdenaren gleich ist. T. pomn Drachme. Die Drachme wird Midrasch178) ohne weitere Vergleichung in der Pluralform erwähnt. Es soll dies p2D~n ögccxf-irj bedeuten. XJ. Iph Asvxov und *)BD^ Asper. Der palästinensische Talmud179) giebt den Werth eines Golddenars in folgender Weise an. Die stelle lautet: «im jpbi \>Ebü inro to-wsi [»et« pps fron ^wi kto "pn rprsn "V dts an -Drnrra .Nnn pWEiTl pDi'N pro x:n h6 2VTH P">D1Ä1 Nnn pWÄn {rP£ "»ja Hiernach ist ein Golddenar in einem Theile Palästinas 2000 Perata, in einem andern Theile, Arbela, 2000 Peruta -4- 1 Leucon werth, so haben dort 250 Golddenare einen Werth von 500,000 Peruta, in Arbela aber 500,000 Peruta -+- 250 Leuca. Nun besagt diese Stelle ferner, dass man an 250 Golddenaren 2000 Peruta, als den vierten Theil des Mehrbetrages, in Arbela verdienen kann. Es müssen daher 250 Leuca 8000 Peruta sein, d. h. 1 Leucon 32 Peruta. Dieser Werth des Leucon führt auf die Bedeutung desselben und auf die Auswerthung einer andern Münze Asper. Es stellt nämlich die Mischna180) die verschiedenen Meinungen über das Quantum Kupfermünze auf, welche für einen Sela vom „zweiten Zehnt" in Jerusalem einzuwechseln erlaubt war. Diese Mischna hat verschiedene Deutungen erfahren. Unter allen wäre der von R. Abraham ben David aufgestellten der Vorzug zu geben, welche in dem einzuwechselnden Quantum auch eine abnehmende Werthreihe der Münzen findet. Die Mischna lautet181) „Wenn jemand einen Sela vom „zweiten Zehnt" in Jerusalem auf Kleingeld verwechseln will, so erlaubt die Schule Schamai's, den ganzen Sela gegen Kleingeld zu verwechseln, die Schule Hillers erlaubt, einen Schekel in Silber und für den zweiten Schekel Kleingeld zu nehmen. Ungenannte Gelehrte sagten: Man darf drei Denare in Silber und für einen Denar Kleingeld nehmen. Nach R. Akiba kann man drei und einen halben Denar in Silber und für einen halben Denar Kleingeld wechseln. R. Tarphon (Tryphon) erlaubt für 4 Asper Silber und für das Uebrige Kleingeld zu wechseln. Schama'i untersagt das Verwechseln des Sela." R. Abraham ben David in seinem Commentar zu dieser Mischna setzt Asper Maah und bezieht die Meinung des R. Tarphon auf den Denar, indem sich R. Tarphon an den Ausspruch des R. Akiba anschliesst; dieser lässt doch 3 Denare und einen Theil des vierten Denars in Silber wechseln, und R. Tarphon hat in Betreff des Theiles vom vierten Denar eine differirende Meinung. Während jener zu den drei Denaren noch einen halben Denar in Silber und einen halben Denar in Kleingeld zu wechseln erlaubt, lässt dieser zu den drei Denaren noch 4 Asper 4 Maah 178) Threni 76, a 179) Maaser Sclieni 54, 4. iao) Maaser Schern II, 9 und Edujoth I, 10. 181) ^ptym p]dd bpvtn □'hdin 9?n rra myo ytan onoix rra lt^ts w utryo h& yho tmsn ■pD-iö *n mj/D rvyrra *p3 anxn um xypy vn myo una rpo anyn rwbttrz cmcix tro»n ^xb nrjn jtwjo hiw nurc rurw "iow "«dsp?]dd nao« njmx now