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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1857-01-01 · 1857 · page 32

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1857
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 32)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720913--0142-2721381
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30 Differenz über das Zerstörungsjahr selbst statt, die, wenn sie auch nur ein Jahr betrifft, wir in die Untersuchung mit hineinziehen müssen. Nach der bereits öfter citirten Tradition des Seder Olam ist das Zerstörungsjahr des zweiten Tempels ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus gewesen: nn»n n>y»3» 'NXIö (n:wn nms) n»3tt>3 pl rttWWO n»an avitlO. Da nun, wie bereits erwähnt, der Tempelbestand auf420 Jahre angesetzt wird, so differiren die Meinungen darüber, ob das Zerstörungsjahr mit dem letzten Jahre des Tempelbestandes zusammenfallt, oder davon getrennt zu denken sei, d. h. ob die 420 Jahre inclusive des Zerstörungsjahres oder exclusive desselben zu nehmen seien, und in Bezug auf das Sabbatjahr, ob das 420ste oder 421ste ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus gewesen. Easchi zu Aboda Sara 9b nimmt das 420ste Jahr, vom Zerubabel'schen Tempelbau an gezählt, als ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus an.25) Ihm folgte Ascheri zu Aboda Sara 9 b. In dem unter Easchi's Namen circulirenden Commentar zu Erachin 12 b, 13 a wird dagegen das 421ste Jahr als erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus angegeben,26) dem sich E. Tam und die Tosafisten anschliessen.27) Madionides spricht sich über diesen Punkt nicht ganz deutlich aus, aber aus seiner Berechnung (Schemitta wejobel X. 2) ergiebt sich, dass er das 420ste Jahr zwar als Zerstörungsjahr angesehen, das 421ste Jahr hingegen, das Jahr nach der Zerstörung, als ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus angenommen hat. (Vergl. E. Levi ben Chabib Eesponsum 143. S. 251 b.) Um also in der Zeit nach der Zerstörung des zweiten Tempels (diasporische Zeit) bis in die Gegenwart, wo von der Jobelfeier keine Eede mehr ist, ein Sabbatjahr zu fixiren, welches, wie schon Eingangs erwähnt, nicht blos eine chronologische, sondern auch für die palästinensischen Juden eine religiöse Frage ist, würde es von dieser Doppeldifferenz abhängen: einmal, ob die fünfzigjährige Periode auch in dieser Zeit noch von Einfluss ist, oder ob nur neun und vierzigjährige Perioden anzunehmen, oder, was dasselbe ist, ob die Sabbatjahrcyclen einen regelmässigen Verlaufhaben; dann, ob das 420ste oder 421ste Jahr nach dem begonnenen Tempelbau ein erstes Jahr eines Sabbatjahrcyclus war, von welchem aus, als von einem historisch sicheren Datum, gezählt werden könnte. Doch lassen fast sämmtliche jüdischen Forscher die erste Differenz für die eben besprochene Zeit ganz fallen und nehmen fortlaufende siebenjährige Cyclen an, entweder im Sinne B. Jehuda's, oder weil auf die Jobeljahre keine Eücksicht genommen wird. Selbst Maimonides , der theoretisch auch für die diasporische Zeit das Jobeljahr berücksichtigt und fünfzigjährige Jobelperioden gezählt wissen will, ordnet seine Theorie der geonäischen Tradition unter, nach welcher von der Zerstörung des zweiten Tempels an nichts als siebenjährige Sabbatjahrcyclen gezählt worden sind. 28) äs) opn nna n77N pnm nro ww lonn1?»» ah pnin »aen jköi naöun nnSnns (3"n> pum snw .3N3 'es »an .T7 p£»i Swn wva ae) lon» s^n rwai.....n»y»a»a s'n nw nnau?».....n 3-inty -137 poS» .onwn nso vans op *jv rv3 . ."am n^aw »kx» 2J) Auch fasst Easchi in Aboda Sara 9 b den Zusammenhang der talmudisehen Discussionen in Erachin 12 b, 13 a im entgegengesetzten Sinne als im Commentar zu Erachin auf. 28) pawn mi mny sieaa rh\y pi p-nnn naty nSnno naSa yaw yyo nSs G'Wönn rw uü nS ronrwa airwo pi yaw \rm yshm ja-nn *xh-tfa& m fro\ bsnvn yis umio o»jisan Sat« neo-nam s'n nyxv noo»n n»n .rfap mnv-ni omoy mwxn rbsprw D'SDa noown wau» nvwyö vvfa on» m m pawn *sai paoio m nt .......yaw .nihrvH MST JTOl nN-nna ahrü (Jad Hachasaka Schemitta wejobel X. 5. 6.)

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